Xbox Series X: Abwärtskompatibilität: Gears of War Ultimate läuft in nativen 4K

Die Abwärtskompatibilität der Xbox Series X ist das Sahnehäubchen, der Trüffel unter den Videospielkonsolen – die Kirsche auf der Torte!

Digital Foundry hat einen Artikel zur Xbox Series X veröffentlicht. Kein Wunder, die Kollegen waren schließlich in Redmond bei Microsoft und haben die neue Konsole nicht nur unter die Lupe genommen, sondern auch auseinandergebaut und konnten sogar mit der neuen Hardware spielen.

Microsoft hat bereits angekündigt, dass die bestehende Xbox One-Bibliothek von kompatiblen Xbox 360- und Xbox Original-Spielen auf der Series X laufen werden, während alle bestehenden Peripheriegeräte ebenfalls wie gewünscht funktionieren werden. Dies erklärt auch zum Teil warum auf dem System USB vom Typ A im Gegensatz zum neuen USB-C-Standard verwendet wird. Ihr müsst euch also kein neues Lenkrad oder andere Peripherie kaufen. Die Anschlüsse sind da.

Nun berichtet Digital Foundry über die ersten Resultate der Xbox Series X Abwärtskompatibilität, das Sahnehäubchen für alle Next-Generation-Spieler und dessen riesiger Spielbibliothek.

Es überrascht wahrscheinlich niemanden, dass die Series X technisch in der Lage ist, den gesamten Xbox One-Katalog auszuführen, aber diesmal werden Spiele ohne Emulationsstufe übertragen – die Emulation ist auf Hardware-Ebene eingebaut!

Digital Foundry berichtet: „Das Kompatibilitätsteam ist dafür bekannt, die Grenzen zu überschreiten und einige der frühen Arbeiten, die wir mit der Series X gesehen haben, haben uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Microsoft hat bereits eine verbesserte Bildauflösung, stabilere Bildraten und schnellere Ladezeiten versprochen, aber die frühen Demos, die wir gesehen haben, sehen noch vielversprechender aus.“

Dabei wurde als Beispiel „Gears of War: Ultimate Edition“ herbeigezogen, wobei das Xbox One X-Spiel nicht mit 1080p, sondern in nativen 4K auf der Xbox Series X läuft.

Tatsächlich sah Digital Foundry wie Gears of War Ultimate Edition mit zweifacher Auflösung auf beiden Achsen arbeitete, wobei ein 1080p-Spiel bis hin zu nativem 4K präsentiert wurde. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Heutchy-Methode, die verwendet wurde, um Xbox 360 720p-Titel auf volle 4K zu bringen, mit oft spektakulären Ergebnissen.

Entscheidend bei der Abwärtskompatibilität der Xbox ist, dass das Back-Compat-Team die ganze schwere Arbeit auf der Systemebene übernimmt – die Spielentwickler müssen sich überhaupt nicht an diesem Prozess beteiligen!

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