Xbox Series X: PlayStation 5 versus Xbox Series X Spezifikationen im Vergleich

Schaut euch jetzt die PlayStation 5 Spezifikationen im Vergleich zur Xbox Series X an.

Sony hat offiziell bestätigt, dass die PlayStation 5 nur 10,28 Teraflops besitzt. Dabei ist dieser Wert auch nur der Maximalwert im Boost-Modus, die durch das Hochschrauben der Taktung erreicht wird, aber nicht dauerhaft gehalten werden kann.

Microsoft ist mit der Xbox Series X und den verbauten 12,2 Teraflops deutlich überlegen. Die Power steht immer und jederzeit zur Verfügung und nutzt keinen Boost-Modus, der nach einer gewissen Belastung und Wärmeentwicklung wieder runterdrehen muss.

Sony erreicht also mit der PlayStation 5 nur im „Boost-Modus“ die vollen 10,28 TF. Dabei läuft die PS5 bei 2,23GHz am absoluten Limit mit einer variablen Frequenz, die dann herunterstuft, wenn die Belastung zu hoch wird oder aber die volle Power nicht benötigt wird. Die variable Frequenz von 3,5 GHz bzw. 36 CUs bei 2,23 GHz ist somit immer der Maximalwert der Entwicklern nicht immer zur Verfügung steht. Hier wird es noch interessant zu erfahren, wie Sony diese Übertaktung kühlen will, denn dazu hat man derzeit noch nichts gesagt, dies soll aber zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Bei der Xbox Series X ist das anders. Hier sind alle Werte fest (locked), was Microsoft mehrfach gegenüber Digital Foundry in der Analyse betonte. Das heißt, dass egal bei welcher Belastung die Entwickler immer zu jeder Zeit die volle Power der 12,2 TF nutzen können. Microsoft setzt bei der Kühlung auf ein Tower-Design mit geteiltem Mainboard und Vapor-Chamber-Kühlung mit zusätzlichem Lüfter.

Bei den Compute Units setzt Sony 36 CUs ein, taktet diese aber – wie bereits erwähnt – mit variablen 2,23 GHz unter Maximallast sehr hoch. Die Xbox Series X verwendet hingegen 56 Compute Units (vier davon deaktiviert) bei festen 1,825 GHz.

Beide Konsolen setzen auf 16 GB GDDR6 Memory, wobei die Speicher-Bandbreite der Xbox Series X bei 560 GB/s mit 320-bit liegt. Die PlayStation 5 kommt auf 448 GB/s und setzt auf 256-bit. Von diesen 16 GB GDDR6 Memory können die Entwickler auf der PlayStation 5 exakt 12 GB nutzen, da 4 GB für das Betriebssystem reserviert sind. Microsoft reserviert sich 2,7 GB für das Dashboard und gibt 13,3 GB für Entwickler frei.

Beim IO-Throughput hat die PlayStation die Nase deutlich vorn und kann 8 bis 9 GB/s komprimierte Dateien verarbeiten, während die Xbox Series X auf 4,8 GB/s kommt. Das heißt, dass Spiele auf der PS5 schneller kopiert werden können und es pfeilschnelle Ladezeiten geben wird. Microsoft löst die Ladezeiten in Spielen mit einer „Velocity Architektur“, bei der bis zu 100 GB an Spieldaten auf der internen (oder externen Slot-Festplatte) ausgelagert werden können. Durch Quick-Resume gehören Ladezeiten bei Spielen ebenfalls der Vergangenheit an und die Velocity Architektur wird noch eine wichtige Rolle bei der Xbox Series X spielen, da man so zusätzlich die CPU nur noch zu einem Zehntel mit Daten im Hintergrund belasten muss. Wer mehr erfahren möchte, sollte sich diesen Artikel durchlesen.

Dazu ist bekannt, dass die PlayStation 5 intern lediglich über 825 GB freien SSD-Festplattenspeicher verfügt. Die Xbox Series X kommt auf 1 TB.

Die PlayStation 5 ist dazu nur zum Teil zur PlayStation 4 abwärtskompatibel. Dabei ist es keine vollständige Kompatibilität. Zum Launch der PS5 sollen immerhin die 100 besten PS4-Spiele auf der PS5 spielbar sein. Was mit dem Rest ist, wurde nicht gesagt.

Dazu wurde bekannt, dass die PS4-Spiele nicht von der Leistung der PS5 profitieren. Schnellere Ladezeiten gibt es allemal von der internen Festplatte. Die Xbox Series X vereint hingegen Spiele aus vier Generationen, verbessert diese in Sachen Auflösung, Framerate, Ladezeiten und kann auf der Xbox Series X sogar nachträglich HDR implementieren – alles kostenlos!

Wer PlayStation 5 Spiele spielen möchte, muss diese – wie auch auf der Xbox Series X – auf der internen Festplatte speichern oder eine von Sony zertifizierte externe Festplatte verwenden. Welche Festplatten für die PS5 „freigegeben“ werden, ist derzeit nicht bekannt. Bei „Audio“ setzt die PlayStation 5 ausschließlich auf 3D Audio und gibt kein Dolby Atmos aus.

Hier sind noch einmal die offiziell bekannten Spezifikationen der Xbox Series X und der PlayStation 5 im Vergleich.

Xbox Series X Spezifikationen im Vergleich zur PlayStation 5

Spezifikationen Xbox Series X PlayStation 5
CPU 8x Zen 2 Cores
3.8GHz (fest)
3.6GHz (fest) mit SMT
8x Zen 2 Cores
3.5GHz (variabel)
Kein SMT
GPU 12,2 TFLOPs
52 CUs mit 1.825GHz fest
Custom RDNA 2
10.28 TFLOPs im Boost-Modus
36 CUs mit 2.23GHz Limit
Custom RDNA 2 (Realtime unbestätigt)
Memory 16GB GDDR6/320-bit 16GB GDDR6/256-bit
Memory Bandwidth 560GB/s
10GB bei 560 GB/s
6GB bei 336 GB/s
448GB/s
Interner Speicher 1TB Custom NVMe SSD 825GB Custom SSD
IO Throughput 2.4GB/s (Raw)
4.8GB/s (Compressed)
Velocity Architecture
5.5GB/s (Raw)
8-9GB/s (Compressed)
Erweiterbarer Speicher
Expansion Slot NVMe SSD Slot
Externer Speicher USB 3.2 HDD Support USB HDD Support
Laufwerk 4K UHD Blu-ray 4K UHD Blu-ray
Abwärtskompatibilität Xbox Original
Xbox 360
Xbox One
PlayStation 4
AK-Spiele Verbesserungen Auflösung
Framerate
Ladezeiten
Enhanced Grafik
Ladezeiten
Audio 3D Audio
Dolby Atmos
Windows Sonic
Project Acoustic
3D Audio
Preis unbekannt unbekannt

Es bleibt eigentlich nur noch eine Frage aus unserem Discord-Chat offen: Waren diese Schatten echt?

145 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. X 540 XP Neuling | 02.08.2020 - 04:00 Uhr

    Ich denne das es diese generation ein kopf an kopf kampf zwischen Sonys Playstatiom und Microsofts Xbox. Auch wenn die Ps4 den zahlen(verkaufs,popularität) nach dominierte denke ich das die X Series gegen die Ps5 technisch überlegen.

    0

Hinterlasse eine Antwort