Nicht ein neues Spiel, sondern die Zukunft von Xbox steht im Mittelpunkt einer bemerkenswerten Aussage von Shawn Layden. Der ehemalige CEO von Sony Interactive Entertainment America erklärte, dass er sich wünsche, Microsofts Gaming-Sparte würde als Hardware-Konkurrent wieder zu alter Stärke zurückfinden.
Layden äußerte sich im Rahmen eines Interviews zu den jüngsten Entwicklungen bei Xbox, nachdem Microsoft umfangreiche Umstrukturierungen und den Abbau von rund 3.200 Arbeitsplätzen angekündigt hatte. Für den ehemaligen PlayStation-Manager steht dabei weniger die Konkurrenz zwischen den Plattformen im Vordergrund als deren Bedeutung für die gesamte Branche.
Rückblickend bezeichnete Layden die Zeit von PlayStation 3 und Xbox 360 als die „goldenen Jahre“ der Konsolenkonkurrenz. Der intensive Wettbewerb habe beide Unternehmen dazu angetrieben, sich gegenseitig mit Innovationen, exklusiven Spielen und neuen Ideen zu übertreffen. Veranstaltungen wie die E3 seien damals zusätzlich von der Rivalität zwischen Xbox und PlayStation geprägt gewesen und hätten das Interesse an Videospielen insgesamt gesteigert.
Nach Ansicht Laydens fehlt diese Dynamik zunehmend. Er sieht die Gefahr, dass sich die Branche immer stärker auf wenige dominante Plattformen konzentriert und Unternehmen dadurch risikoscheuer werden. Steigende Entwicklungskosten und der Fokus auf große Blockbuster führten seiner Meinung nach dazu, dass weniger experimentiert werde und Innovationen seltener entstünden.
Vor diesem Hintergrund erklärte Layden, dass ein wirtschaftlich starkes Xbox auch für PlayStation und die gesamte Industrie von Vorteil wäre. Konkurrenz sorge dafür, dass sich Plattformen kontinuierlich verbessern und neue Ideen schneller umgesetzt werden.
Seine Aussagen fallen in eine Phase, in der Microsoft seine Gaming-Strategie neu ausrichtet und gleichzeitig zahlreiche Studios sowie interne Strukturen von den jüngsten Sparmaßnahmen betroffen sind. Ob Xbox künftig wieder eine stärkere Rolle im klassischen Konsolenmarkt einnehmen wird, bleibt abzuwarten. Layden macht jedoch deutlich, dass er einen intensiveren Wettbewerb im Hardware-Geschäft für wichtig hält, um Innovation und Vielfalt in der Spielebranche langfristig zu fördern.
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Ja die großen Zeiten sind vorbei vor allem mit den ganzen spielen mit Gimmicks aller DJpult,Musikinstrumente oder Angelcontroller. Schön war die Zeit.
Konkurrenz belebt das Geschäft, aber auch nur wenn diese sich nicht ständig selbst demontiert. Xbox ist mittlerweile nur noch n abgeschlagender der Schatten.
Da hat er auf jeden Fall Recht und am Ende profitieren wir Gamer davon.
Da hat er definitiv recht.
Das sind wahre Worte