Ein zunächst als endgültig verloren geltendes Microsoft-Konto ist nach einem viel beachteten Social-Media-Beitrag wiederhergestellt worden. Betroffen waren neben einer umfangreichen Xbox-Spielebibliothek auch persönliche Daten und Familienfotos auf OneDrive.
Content Creator Joshua Khane hatte am 14. Juli öffentlich gemacht, dass sein Microsoft-Konto nach einem Hackerangriff gelöscht worden sei. Nach eigenen Angaben bestätigte Microsoft zwar seine Identität, teilte ihm jedoch mit, dass das Konto aufgrund geänderter Sicherheitsinformationen nicht wiederhergestellt werden könne.
Wenige Tage später folgte die überraschende Wende: Microsoft stellte das Konto vollständig wieder her. Neben den digitalen Spielen erhielt Khane auch wieder Zugriff auf seine in OneDrive gespeicherten Daten, darunter Fotos seines Sohnes.
Trotz des positiven Ausgangs äußerte der Betroffene deutliche Kritik am Ablauf. Seiner Ansicht nach wurde der Fall erst gelöst, nachdem sein Beitrag auf X Millionen von Nutzern erreicht und große Aufmerksamkeit erzeugt hatte. Besonders störe ihn, dass ihm zuvor mitgeteilt worden sei, eine Wiederherstellung sei unmöglich gewesen.
Khane betonte, dass er den Mitarbeitern, die ihm letztlich geholfen hätten, keinen Vorwurf mache. Gleichzeitig äußerte er die Sorge, dass andere Betroffene ohne vergleichbare öffentliche Aufmerksamkeit möglicherweise keine Chance hätten, ihr Konto zurückzuerhalten.
Microsoft hat sich zu den konkreten Hintergründen des Falls bislang nicht öffentlich geäußert.
🚨 MAJOR UPDATE! 🚨
MICROSOFT HAS REACHED OUT! 😳
UPDATE (BEAR WITH ME PLEASE) 🙏🏽@Microsoft @XBOX @XBOXSupport @MicrosoftHelps #Microsoft #hack pic.twitter.com/5scrdB9bxn— Joshua Khane (@JoshuaKhane) July 16, 2026
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Blieb ja auch nichts anderes übrig.
Dass das erst jetzt passiert und nicht schon nach dem Realitätschek ist schon komisch genug.
Schon widerlich von MS. Er vorm Gericht verloren und nun muss man echt alles i die Öffentlichkeit tragen.
Naja hier wurde mal von einem User geschrieben, dass der Microsoft normalerweise seriös sei. Ich glaube das auch. Aber diese Einzelfälle wie hier im Artikel erwähnt oder die Gerichtsverhandlung weil Microsoft sich weigerte ein gehacktes Konto wiederherzustellen hinterlassen halt trotzdem keinen guten Eindruck. Darum besser als der Sony Support sind sie halt definitiv auch nicht. Aber das können andere die mit dem jeweiligen Support zu tun hatten oder haben besser beurteilen.
Ihr wisst also Bescheid: Eure digitalen Rechte könnt ihr nur einfordern, wenn euer Post dazu millionenfach viral geht.
Ansonsten interessieren sich Konzerne nicht für euch.
Oder vor Gericht geht wie der Brasilianer.
Wird auch nicht jeder machen.
Gerichtsverfahren sind sehr stressig und teuer.
Ich weiss bloss hätte man keine andere wahl wenn bei einem selber nichts so ei. Fall viral geht.
Kann bei Konzernen auch gerne eine Taktik sein, dass der Kunde es am Ende sein lässt, bevor er so viel Zeit und Stress in so etwas investiert.
Da muss man manchmal echt hartnäckig bleiben.
Tja, das gibt einem schon zu denken. Irgendwie sollte man den digitalen Bibliotheken – besonders wenn sie so umfangreich geworden sind – einen besseren Schutz bieten wie nur den Microsoft Account.
Schade, dass man anscheinend eine starke mediale Aufmerksamkeit oder Anwalt braucht, um seine Rechte einzufordern.
Bisher lief bei mir immer alles problemlos mit dem Support, aber hatte auch noch nicht so einen gravierenden Fall und hoffentlich bleibt es auch dabei.
Bei Microsoft müsste es doch mal langsam bimmeln, dass die gängige Praxis maximal kundenunfreundlich ist.
Absoluter Albtraum wenn sowas passiert. Ich bin froh, dass er seine Daten wieder bekommen hat.
Würde mir da ein klaren rechtliche Rahmen in Sinne der Verbraucher wünschen. Aktuell ist das ganze ja die Katze im Sack.
Weiß man wie gut bzw. schlecht er sein Konto geschützt hat?