AereA

Test zum kooperativen Musikrollenspiel

Kooperativ ausgelegtes Rollenspiel

Handgezeichnete Spielwelten, kooperativ ausgelegtes Rollenspiel und klassisches Konzert in einem Paket findet ihr seit dem 30. Juni 2017 unter dem Namen Aerea für 39,99 Euro im Microsoft Store. Wir haben unsere Anlage auf die angemessene Lautstärke gedreht und uns im Takt schwingend in das bunte Abenteuer geschmissen. Natürlich nur, um euch in diesem Test zu erläutern, ob die außergewöhnliche Mischung von Aerea zusammenpasst.

Worum geht’s? Die fliegenden Inseln von Aezir hängen nur noch am seidenen Faden, der von Großmeister Guido mit letzter Kraft gehalten wird. Damit die schönen Welten nicht in den Abgrund sinken, kommt ihr ins Spiel und übernehmt einen der vier spielbaren Charaktere. Alles Wissenswerte zur Geschichte wird euch leider nur in teils öden Textdialogen übermittelt.

Klassisch ist die Grundausrichtung der Akteure. Der eine legt seinen Fokus auf Magie, der nächste ist im Nahkampf visiert oder im Umgang mit Pfeil und Bogen geübt. Der übernächste Kandidat feuert mit Feuerkugeln um sich – alles im Grunde, wie gewohnt! Ungewöhnlich ist dabei die Art eurer Waffen. Statt mit Zauberstab und Axt, seid ihr mit Musikinstrumenten ausgestattet.

Bis auf den Klang eurer Tötungswerkzeuge ändert sich an der Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Actionrollenspielen jedoch nur wenig. Zwei Grundangriffe stehen euch jederzeit zur Verfügung. Darüber hinaus könnt ihr im Laufe des Spiels neben zahlreichen Hilfsmittelchen noch bis zu drei Spezialangriffe in den Koffer packen.

Gut bepackt geht die Reise durch sehr schöne, detailverliebte und bunte Spielwelten, die euch euren Pfad sehr strikt vorgeben. Jeweils mehrere Zwischenlevel ebnen euch den Weg zum Endboss. Ist dieser zu Kleinholz verarbeitet, dürft ihr ein weiteres fundamentales Musikinstrument in euer Refugium schleppen. Die Universität wird in diesem Sinne zu eurer Schaltzentrale. Hier erhaltet ihr neue Hauptmissionen und dürft von umherlaufenden Lehrlingen sowie Angestellten weitere Nebenmissionen annehmen.

Die weder Kreativität noch sonstige Reize versprühen. Um den eigenen Charakter auf Vordermann zu bringen, nimmt man halt mit, was man bekommt. Und in dieser Hinsicht sinkt Aerea in die Knie, weil es in vielerlei Hinsicht nur halbherzig daherkommt. Generell ist der Schwierigkeitsgrad auf einem Level, der euch mit etwas Konzentration kaum ins Schwitzen bringt. Nein, schlimmer noch, es ist einfach viel zu einfach!

3 Kommentare Added

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  1. Schnitter 26495 XP Nasenbohrer Level 3 | 16.07.2017 - 22:57 Uhr

    Ja dachte mir schon das es max. ein 20 Euro Spiel ist, wenn man auf sowas halt steht ist auch die Wertung sicher nicht zu brutal.




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  2. Sephiroth88 45970 XP Hooligan Treter | 17.07.2017 - 07:53 Uhr

    Ein typisches Kinderspiel mit Diablo Charakter.
    Die Videos sehen eigentlich recht gut aus. Leider gibt es zu wenige gute Couch-Koop-Games für echte Männer 😉




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  3. snickstick 85175 XP Untouchable Star 3 | 17.07.2017 - 08:49 Uhr

    Für 15 €hätte ich es mir gekauft zum Testen, sieht ja echt nett aus und Diablo hab ich schon 100x durch. Aber für die Kohle? lieber nicht. da warte ich auf nen Sale.




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