Agents of Mayhem: Test zum abgefahrenen Third-Person-Shooter

Nahezu unbegrenzte Möglichkeiten

Schon nach der ersten Spielsekunde erinnert der Third-Person-Open-World-Shooter grafisch stark an Titel wie Crackdown oder Saints Row. Letzteres ist auch kein Wunder, stammt das unterhaltsame Actionspiel doch aus gleichem Hause und spielt sogar in einem Paralleluniversum zu Gat out of Hell.

Ähnlich abgedreht geht es dann in Agents of Mayhem auch spielerisch zu. Mit wahnsinnig hohen Dreiersprüngen und kraftvollen Boots saust, hüpft und ballert ihr euch durch das schön gestaltete Sci-Fi-Seoul der Zukunft. In einem Dreierverbund aus individuell zusammengestellten Agenten geht es dabei in einer vergleichsweise kleinen Karte auf erbarmungslose Legion-Jagd.

Hierbei meistert ihr nicht nur die leider belanglose Hauptkampagne, sondern erfreut euch auch zahlreicher Nebenmissionen. Da viele Sidequests unterschiedlicher Natur sind, bringt das eine erfrischende Abwechslung in das Spiel. So müsst ihr unter anderem in rasendem Tempo Checkpoints durchlaufen, hilflose Geisel aus den Fängen Legions befreien oder Funkantennen des Feindes sabotieren. Wie ihr euer Spiel letztendlich gestaltet, ist euch völlig frei überlassen.

Nachdem ihr eine Mission erfolgreich absolviert habt, werdet ihr nicht nur mit Erfahrungspunkten für euer Trio belohnt, sondern erhaltet auch vielzählige Gadgets für eure Helden. Mit diesen könnt ihr dann aktive oder passive Fähigkeiten aktivieren, sodass ihr eure Kampftruppe individuell nach eurem Gusto anpassen dürft. Mit jeder Stufe, die euer Agent aufsteigt, könnt ihr zudem weitere Extras wie Erholung, Magazingröße oder Abklingzeit eurer Fertigkeiten verbessern. Gerade anfangs werdet ihr von der bloßen Menge an Möglichkeiten überfordert sein, im Laufe des Abenteuers entpuppt sich diese nahezu grenzenlose Freiheit allerdings als optimales Anpassungsfeature.

Doch damit noch lange nicht genug. Zusätzlich dürft ihr euch in der „Ark“ – eurer Heimatbasis – auf Blaupausen für verschiedene Fahrzeuge, Tech-Verbesserungen für eure Agenten oder Upgrades für eure „Ark“ freuen. Wer gerne neue Taktiken erlernen möchte, darf darüber hinaus im VR-Raum trainieren oder sich sämtlich erdenkbare Statistiken in der Datenbank zu Gemüte führen. Agents of Mayhem bietet insgesamt eine wahrlich erfreuliche Fülle an Spielmöglichkeiten, die euch garantiert stundenlang bei der Stange halten werden.

Inhaltsverzeichnis

3 Kommentare Added

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  1. FKFlo 0 XP Neuling | 17.09.2017 - 15:44 Uhr

    Wenn es halt nicht so unsäglich schlecht laufen würde, gefühlt läuft der Titel in kaum einer Sekunde überhaupt mit 30 FPS, sondern eher mit 20-25 FPS.
    Ansonsten geb ich euch Recht, gelungener Titel mit vielen witzigen Dialogen, coolen Charakteren etc. 🙂

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  2. Birdie Gamer 121720 XP Man-at-Arms Bronze | 18.09.2017 - 10:44 Uhr

    Werde ich mir sicher in einem Sale mal zulegen – Saints Row hat mir immer gefallen und wenn es in die Richtung geht ist Spaß vorprogrammiert.

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  3. serevo 2500 XP Beginner Level 2 | 20.10.2018 - 14:37 Uhr

    Das Spiel hatte eine schlechte Perfomance und machte mir überhaupt keinen Spaß

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