Alan Wake Remastered: Test zum actionreichen Psycho-Thriller

Mein Name ist Alan Wake und ich bin Schriftsteller

Mit Alan Wake Remastered hauen Remedy nun eine überarbeitete Fassung des Third-Person-Adventures raus, der bereits vor über elf Jahren das Licht der schönen Videospielwelt erblickte. Hierbei wurde der originale Code des Spiels verwendet, sodass trotz verbesserter Grafik, stabilerer Framerate sowie aufgewerteten Filmsequenzen der unvergleichliche Charme des ursprünglichen Klassikers stets beibehalten wird.

So taucht ihr gemeinsam mit Alan in die herrlich düstere Atmosphäre des faszinierenden Psycho-Thrillers ein, versinkt in einer unglaublich packenden Handlung und versucht letztendlich das mysteriöse Geheimnis rund um das nebulöse Bright Falls zu lüften.

Eure helle Taschenlampe erweist sich dabei als bester Freund, denn damit blendet ihr die finsteren Schattenwesen zunächst, wodurch sie allmählich geschwächt werden, bis ihr sie schlussendlich mit eurer durchgeladenen Waffe ordentlich wegpusten könnt. Dabei solltet ihr aber stets auf den bitter benötigten Saft eurer mächtigen Funzel achten, denn sobald die schwindende Batterie erstmal aufgebraucht ist, seid ihr den dunklen Mächten nahezu wehrlos ausgesetzt – dann heißt es die Beine in die Hand zu nehmen und schnellstmöglich einen hellerleuchteten Punkt anzuvisieren.

Erfreulicherweise lädt sich die elektronische Anzeige der Batterie aber nach wenigen Sekunden langsam wieder auf, sodass ihr euren hartnäckigen Widersachern zumindest kurzfristig ein Stück entfliehen könnt. Darüber hinaus findet ihr allerorts nützliche Batterie-Packs, die ihr per raschem Knopfdruck ganz bequem austauschen könnt, sodass eure kraftvolle Wunderleuchte unverzüglich neue Power erhält.

So kämpft sich der gebeutelte Schriftsteller in insgesamt sechs Kapiteln durch den ansehnlichen Pazifischen Nordwesten Amerikas, der euch dank nebelverdeckten Bergketten, idyllischen Wäldern und atemberaubenden Seen eine unglaublich dichte Atmosphäre auf den Bildschirm zaubert. Die unzähligen popkulturellen Referenzen zu anderen Mystery-Horror-Klassikern wie beispielsweise „Shining“, „Silent Hill“ oder „Twin Peaks“ sind kaum von der Hand zu weisen und dürfte eingefleischten Kennern durchaus ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen zaubern.

Inhaltsverzeichnis

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22 Kommentare Added

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  1. biowolf 41200 XP Hooligan Krauler | 07.10.2021 - 07:14 Uhr

    Danke für den Test… werde mir das Spiel in einem Sale holen…

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  2. FaMe 99245 XP Posting Machine Level 4 | 07.10.2021 - 09:42 Uhr

    Danke für den Test. Mir gefiel das Spiel auch. Ich hatte endlich mein 360 Erlebnis letztes Jahr November nachgeholt.

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  3. Mass1vePlay 18100 XP Sandkastenhüpfer Level 4 | 07.10.2021 - 11:08 Uhr

    Ich habe es damals nicht spielen können und bin froh das nun endlich mal nachzuholen. Dafür das es nur ein Remaster ist bin ich sogar grafisch recht positiv überrascht. Gut gewählte HD-Texturen und Effekte. Wirkt daher nicht ganz so aus der Zeit gefallen wie ich gedacht hätte. Da habe ich schon wesentlich schlechteres gesehen. An den etwas hölzernen Animationen ändert das natürlich erstmal nichts. Das einzige was mich tatsächlich ziemlich nervt ist der automatische Kamera-Wechsel der Schulterperspektive von rechts nach links. Da muss ich extrem oft nach korrigieren. Story und Gameplay ist über alle Zweifel erhaben, aber das habe ich auch so erwartet. Für mich der es zum ersten mal spielt mit 30 Euro ein echtes Schnäppchen und wenig Spiele haben es dieses Jahr geschafft, mich so vor der Konsole zu fesseln.

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