Assassin’s Creed: Origins: Test zum ägyptischen Traum

Rollenspiel im Action-Adventure

Über den Laufe der Hauptquest levelt ihr Bayek übrigens immer weiter auf, bis ihr das Levelcap von Stufe 40 erreicht. Danach können zwar weiterhin Erfahrung und Fähigkeitenpunkte verdient werden, eure Stufenzahl steigt jedoch nicht mehr an. Mit den erwähnten Fähigkeitenpunkten könnt ihr im Skilltree aus drei Hauptfeldern verschiedene Perks freischalten. Diese Hauptfelder können grob in Kämpfer, Bogenschütze und Assassine aufgeteilt werden.

Während euch die freischaltbaren Kämpferskills das Freischalten eines Schildbashs erlauben, gibt es im Bogenschützensegment sogar einen Zeitlupenschuss aus der Luft a la The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Und im Assassinen-Bereich erwarten euch allerlei Fähigkeiten wie Schlaf- und Giftpfeile oder Tierdompteur, durch den ihr Tiere zähmen und zu kurzzeitigen Begleitern machen könnt.

Mit dem Implementieren von Rollenspielelementen hat es sich Ubisoft zudem erlaubt ein Lootsystem für Waffen einzubauen. Dadurch findet ihr auf eurer Reise durch das alte Ägypten diverse unterschiedliche Waffen – von Keulen über Speere bis hin zu gewöhnlichen Schwertern und fiesen Säbeln. Glücklicherweise ist es nicht so, dass die Hieb- und Stichwaffen so zahlreich gesammelt werden können, dass ihr ständig am Aussortieren unnötiger Fundstücke seid. Außerdem ist es euch dank der in jeder Stadt zu findenden Schmiede möglich, eine besonders lieb gewonnene Waffe einfach von Anfang bis Ende zu nutzen, indem ihr sie stets auf euer aktuelles Level bringt.

Und wenn wir schon mal bei den Waffen sind: In Assassin’s Creed: Origins erwartet euch ein komplett überarbeitetes Kampfsystem. Ihr könnt nun dynamisch zwischen den Zielen wechseln wie ihr das aus anderen Spielen wie The Witcher 3 oder Dark Souls 3 kennt. Daneben lernt ihr dank des Skilltrees über den Laufe des Spiels immer neue Angriffsmöglichkeiten und der Einsatz kleiner Gimmicks wie Nebelgranaten gestaltet die Kämpfe abwechslungsreich. Seid gefasst darauf, dass Gegner nicht mehr wie in früheren Teilen für ihre Attacken gefühlt in Reih und Glied darauf warten zuschlagen zu können, sondern dass ihr aufmerksam sein und gelegentlich per Knopfdruck ausweichen müsst.

Gehen wir nochmal auf die eingangs erwähnte Technik des Spiels näher ein. Assassin’s Creed: Origins lief in der Review-Fassung auf dem Xbox One X Dev-Kit schon ziemlich geschmeidig. Wobei wir darauf hingewiesen wurden, dass die aktuelle Fassung ein Work-in-Progress-Build ist und noch nicht alle Verbesserungen und Erweiterungen der finalen Xbox One X-Version beinhaltet. Auch die Framerate soll bis zum Start der neuen Konsole noch verbessert werden. Starke Ruckler – bis auf einen Freeze, der uns nach kurzer Wartezeit zurück ins Spielgeschehen warf – gab es während der Testphase allerdings nicht.

Auch gab es keine aufdringlichen Pop-Ins oder auffällig nachladende Texturen. Das einzige was sauer aufstoßen könnte ist der Echtgeld-Shop, der sogenannte Zeitersparnisse, Karten und Rüstungen zum Kauf anbietet. Auch wenn es möglich ist alle angebotenen Elemente im Spiel selbst freizuspielen, so fällt das langwierige Sammeln von genügend Drachmen, also der Ingame-Währung, doch eher negativ auf. Jene ist letztlich dazu nötig, um nicht nur eure Waffen aufzuleveln, sondern auch, um die Ingame-Lootboxen bei einem besonderen durch Ägypten streifenden Händler zu erwerben. Diese bringen euch wiederum neue legendäre Waffen ein, kosten dafür allerdings verhältnismäßig viel Kohle. Im Ubisoft Shop ist es jedoch möglich die Ingame-Währung zu kaufen. Spielbeeinflussend ist das nicht, richtig toll finden wir das allerdings auch nicht.

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33 Kommentare Added

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    • Dagget0s 16085 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 06.11.2017 - 18:33 Uhr

      Auf jeden Fall. Spiel es gerade das 2te Mal durch. Dann hab ich meine 1000GS.
      Aber wo bleibt der 4k HDR Patch?? 😉

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  1. serevo 2660 XP Beginner Level 2 | 20.10.2018 - 14:32 Uhr

    Hammer Spiel, aber eine mir viel viel viel zu große Spielwelt. Dauert ewig ohne Schnellreise wo hin zu kommen

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