Nicht auflegen

Der nächste spannende Moment folgt, als wir uns durch eine schmale Lücke in einem Stacheldrahtzaun um einen verlassenen Militärkomplex quetschen. Dahinter prangt, in kontrastreichem Rot zu der sonst graugrünen Natur, eine Telefonzelle, wie man sie von jeder Reisereklame für das Vereinigte Königreich kennt. Wider Erwarten klingelt diese dann sogar.
Eine metallisch verzerrte Stimme faselt irgendwas davon, dass wir uns vom Wald fernhalten sollten, wenn wir können. Leichter gesagt als getan, wenn eigentlich alles um einen herum Waldgebiet ist, aber Danke, fremde Stimme, für den gutgemeinten Rat.
In diesem Moment fällt wieder auf, wieviel Liebe zum Detail Rebellion in Atomfall gesteckt hat. Da sind die zerbrochenen Scheiben der Telefonzelle, der abgebröckelte Lack an den Kanten, die vergilbte Hinweistafel, wie man eine Telefonzelle benutzt.
Abgesehen davon, dass diese Anweisungen heute in vielen Fällen wieder nötig wären, spürt man in jedem Winkel des Spiels, wie sehr das atomare Ereignis im Jahr 1957 die Zivilisation im Spiel zum Erliegen gebracht hat.
Neben der Zeitreise sind zahlreiche popkulturelle Einflüsse in Atomfall zu spüren, die viele außerhalb des Vereinigten Königreichs wahrscheinlich deutlich weniger auf dem radioaktiven Radar haben, als das auf der Insel der Fall ist.
Dazu zählen Werke vom irischen Autor George Bernard Shaw oder Einflüsse aus The Wicker Man, einem britischen Spielfilm aus den 70ern, der Anfang der 2000er dann nochmal mit Nicholas Cage in der Hauptrolle für Angst und Schrecken vor Bienen und Bastkörben sorgte.
Spätestens, als es uns in die Kanalisation verschlägt, ist der Einfluss eines Fallout nicht mehr zu verleugnen, doch genau so sehr sollten sich hier Fans von STALKER, Vigor oder Generation Zero in dem Spiel schnell wohlig unwohl fühlen.
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Danke für den Ersteindruck, bin gespannt, dank Gamepass wird es direkt gespielt.
Hört sich doch erstmal gut an, dank Gamepass kann man ja mal einen Blick riskieren…danke fürbdie Vorschau!
Bald kann ich mir selber ein Bild von dem Spiel machen, ich hoffe nur das es nicht so kompliziert ist.
Ich freue mich auf das Spiel, werde aber vermutlich ein/zwei Monate warten, damit die Kinderkrankheiten weggepatcht worden sind.
„Fans von Fallout und STALKER sollten auf jeden Fall mal einen Blick in das Spiel riskieren“
Genau das wollte ich hören, die Vorfreude steigt!
Die nicht vorhandene deutsche Synchro fällt nicht so ins Gewicht, weil es in Nordengland spielt, und dort Schulenglisch gesprochen wird. Da versteh sogar ich einiges, und muss nicht ständig mitlesen.
Fallout: Nord England, könnte echt was werden!
Genau so etwas hatte ich auch erwartet, das Problem wird wohl die Zeit sein, das Spiel wird mich sehr beschäftigen.
Heute endlich mal dazu gekommen, in Atomfall reinzuschnuppern. Auf den ersten Blick ein echt interessantes Spiel – bin mir nur noch nicht sicher, ob es mich wirklich fesselt. Ich laufe ehrlich gesagt Gefahr, mich wieder komplett festzubeißen und stundenlang zu farmen, nur um die Händler leerzuräumen…
Gameplay-technisch stecken echt ein paar spannende Mechaniken drin. Nur irgendwas an der Übersicht – gerade auf der Map oder in der Umgebung – fühlt sich noch nicht ganz rund an. Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass ich diesen Monat drei Far Cry-Teile durchgespielt hab und mein Hirn gerade komplett auf Ubisoft-Design gepolt ist.
Die Vergleiche mit Fallout, STALKER, Metro oder sogar BioShock kommen einem schnell in den Kopf – aber Atomfall geht definitiv seinen eigenen Weg. Nicht 1:1 vergleichbar, aber mit vertrauten Vibes. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt.