Kampagne an Bord

Wie gewohnt gibt es im Ego-Shooter Battlefield einiges zu entdecken und zu erleben: Neben den abwechslungsreichen Mehrspielermodi und dem beliebten Community-Modus Portal dürfen sich virtuelle Söldner in Battlefield 6 wieder auf eine hollywoodreife Einzelspielerkampagne freuen, die euch in ein dystopisches Zukunftsszenario versetzt.
In diesem müsst ihr euch in insgesamt neun Missionen als NATO-Streitkräfte gegen eine neue Gefahr namens Pax Armata zur Wehr setzen, welche die Welt mittels ihrer nuklearen Sprengköpfe zu unterjochen droht – also alles wie gehabt.
In bester Ego-Shooter-Manier ballert ihr euch dann mit euren drei Teamkameraden durch unzählige feindliche Streitkräfte, sammelt hier und da eines von vielen Sammelobjekten ein und bestaunt in ruhigeren Momenten die idyllischen sowie detailreichen Landschaften.
Diesbezüglich verschlägt es euch unter anderem in die anmutigen Bergregionen Gibraltars, das von Dünen überzogene Ägypten oder ins besetzte New York heutiger Zeit, sodass euch dahingehend abwechslungsreiche Szenarien rund um den Erdball erwarten.
Gelegentlich variiert das recht lineare Spielgeschehen angenehmerweise, so müsst ihr beispielsweise mal als willensstarker Scharfschütze ranhalten, euch als rabiater Panzerfahrer beweisen oder in waghalsigen Fahrmanövern die öffentlichen Straßen des Big Apple unsicher machen.
Neu dabei ist, dass euch eure tatkräftigen K.I.-Kollegen nicht nur auf Zuruf wiederbeleben können, sondern ihr dürft diesen nun auch individuelle Feuerbefehle auf markierte Feinde erteilen, um somit spürbar mehr Feuerpower zu entwickeln.
Trotz der sowohl cineastischen als auch actionreichen Inszenierung wollte bei uns der zündende Funke dennoch nicht vollends überspringen. Das liegt zum einen daran, dass die – gefühlt schon tausendfach erlebte – Handlung nur wenige unvergessliche Highlight-Momente bietet und zum anderen, da man sich auch nach knapp sechs Stunden nicht unerlässlich mit dem Dagger 13-Team emotional verbunden fühlt – da blieben die sentimental erzählten War Stories aus den Vorgängern wesentlich nachhaltiger in Erinnerung.
Darüber hinaus müsst ihr euch auf einige technische Unzulänglichkeiten einstellen, so geht die teilweise stotternde Bildwiederholungsrate immer wieder mal in die zittrigen Knie und hinterlässt dementsprechend einen faden Beigeschmack.
Überdies wirken die zuweilen leblosen Gesichtsanimationen eurer K.I.-Kumpanen äußert steif und dahingehend schon fast veraltet, was langfristig ebenfalls etwas sauer aufstoßen dürfte.
Des Weiteren werden Texturen sporadisch nur langsam nachgeladen, vereinzelte Waffen waren kurzzeitig komplett ausgeblendet und verschiedene NPCs klippten sorglos durch Wände oder andere Objekte hindurch – das hindert den Spielspaß per se nicht notwendigerweise, aber es kratzt merklich an der Glaubwürdigkeit des ansonst recht authentischen Settings.
Dagegen werdet ihr zwischen den einzelnen Missionen mit hervorragend inszenierten Filmsequenzen belohnt, welche die geläufige Story sukzessive tragen und dementsprechend peu à peu voranbringen.
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Macht trotz der Macken und der uneinigen Community wieder sehr viel Spaß, es ist halt die typische Battlefield Erfahrung 😅
Schade dass nicht alle im Multiplayer verstehen, dass man kein Medic spielen muss um Leute wieder aufzustellen.
Mit der Spritze dauert es halt länger und man kann mit der nur das eigene Team heilen.
Schöner Test, Ja BF macht unglaublich Spaß ,mein Team verliert zwar oft, aber das ist mir egal.
Danke für den Test.
Werde nächstes Jahr dazustoßen, bis dahin sollten genug Patches und Karten hinzugefügt worden sein.
SP hätte man nicht machen brauchen, bin zwar noch net durch aber wirkt recht naja….
Dafür punktet das Game wo es punkten sollte! Multiplayer ist eine Bombe! Bin gespannt auf RedSec
Danke für den Test.
Finde persönlich auch den Battle royal angenehmer als bei warzone , wahrscheinlich weil dieser auch noch nicht versucht ist. Wenn da noch andere Maps zeitnah kommen und Dreier+Solo Squad bin ich zufrieden
Einbruch der Bildwiederholungsrate konnte ich nicht feststellen!