BioShock: BioShock Review

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Das Gameplay
Gesteuert wird BioShock wie jeder andere Ego-Shooter auf der Xbox 360 auch. Die Sticks sorgen für Bewegung und Koordination, die vier bunten Buttons für Springen, Nachladen, Nahkampf und kontext-sensitive Interaktion mit Personen, Gegenständen und der Umgebung. Die vier Schultertasten sorgen für die Verwendung von Plasmiden und Schusswaffen sowie den Plasmid-/Waffenwechsel. Drückt ihr dabei nur kurz auf LB oder RB wechselt ihr sofort Plasmid beziehungsweise Waffe, haltet ihr eine der beiden Tasten hingegen gedrückt erscheint ein ringförmiges Auswahlmenü.
 
Auf dem Interface gibt es auch keine Überraschungen zu sehen. Hier findet ihr Informationen zu Gesundheit, EVE-Vorrat (nötig für den Einsatz von Plasmiden) sowie gewählte Waffe und Munitionsvorrat.
 
Widmen wir uns nun dem eigentlichen Gameplay. Stellten die indirekten Vorgänger einen Mix aus Rollenspiel und Ego-Shooter dar, wobei der Fokus deutlich auf RPG lag, ist BioShock im Grunde ein waschechter Ego-Shooter mit einigen RPG- und Taktik-Anleihen.
 
Gleich zu Anfang erhaltet ihr ein Funkgerät über welches euch Atlas kontaktiert, einer der wenigen, normalen Einwohner Raptures, die verblieben sind. Er lotst euch durch die Wirrungen und Gänge der Stadt und bittet euch gleichzeitig darum seine Frau und sein Kind zu retten, welche sich in einer Tauchkugel versteckt halten.
 
Doch zunächst gilt es sich bis dahin durchzuschlagen. Anfangs findet ihr zunächst einen Schraubenschlüssel um euch rudimentär eurer Haut gegen die verwahrlosten und eigenartigen Bewohner Raptures zu erwehren, doch bereits kurz darauf entdeckt ihr das erste Plasmid, den Electrobolt. Mit seiner Hilfe könnt ihr Kurzschlüsse beispielsweise an defekten Schaltern erwirken damit sich die zugehörige Tür öffnet oder Gegner kurzzeitig lähmen und ihnen anschließend den Rest mit dem Schraubenschlüssel geben.
Es gibt einige interessante Plasmide wie Winter Blast (Einfrieren), Abfackeln oder gar ein ganzer Hornissenschwarm, welcher aus eurem Körper austritt und die Gegner zu Tode sticht.
 
Neben den Plasmiden gibt es auch noch drei unterschiedliche Arten Tonika, welche euch passive Fähigkeiten verleihen, welche im Kampf, euren Körper oder bei der Verwendung von technischen Geräten unterstützend wirken. Beispielsweise vereinfachen euch manche Tonika das Hacken ungemein oder verleihen euch höhere Widerstandsfähigkeit, einige erhöhen auch den von euch angerichteten Schaden.

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