BioShock: BioShock Review

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Die Präsentation
BioShock macht Gebrauch von der hoch im Kurs stehenden Unreal Engine 3, welche jedoch zusätzlich stark modifiziert wurde, vor allem im Hinblick auf die Darstellung und das Verhalten von Wasser. Eigens hierfür stellte man Spezialisten ein und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Solche beeindruckende, realistische Wassereffekte habe ich bis dato noch in keinem Spiel gesehen. Alles wirkt natürlich und organisch.
 
Auch die Umgebungen sind sehr detailliert gestaltet und erzeugen ein herrliches Flair der 1950er Jahre, jedoch im Deckmantel des morbiden, heruntergekommenen Zustands der Stadt. Insgesamt wirkt alles wie aus einem Guss, was dafür sorgt das ihr förmlich in dieser Parallelwelt versinkt.
 
Beeindruckend ist auch die Umsetzung der Bewohner Raptures, allen voran die der Big Daddys und Little Sisters. Kein Widersacher hatte mir je in einem Spiel so viel Furcht und Respekt sowie Widerwille im Hinblick auf einen Angriff bereitet wie die Big Daddys. Ihr dumpfes Dröhnen und das kolossale Auftreten sind einmalig. Die Little Sisters hingegen erzeugen ein seltsames Gefühl von Mitleid und Widerwärtigkeit. BioShock erzeugt als eines der wenigen Spiele wirklich Emotionen beim Spieler.
 
Zuletzt möchte ich auch den wirklich genialen Soundtrack von Garry Schyman erwähnen, welcher ganz besonders intensiv zur Atmosphäre beiträgt und an sich schon filmreif ist.

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