Blue Dragon: Blue Dragon Review

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Ihr könnt euch zudem Feldfähigkeiten aneignen, wie beispielsweise die Feldbarriere. Aktiviert ihr diese und berührt damit schwächere und bereits besiegte Monster, verpuffen diese einfach und ihr erspart euch den zeitraubenden Kampf. Klasse!
Ein weiteres, geniales Feature ist der Feldzirkel. Diesen könnt ihr jederzeit aktivieren und das Spiel hält währenddessen die Zeit an. Alle im Radius eures Zirkels befindlichen Gegner könnt ihr nun entweder einzeln nacheinander oder gleichzeitig bekämpfen.
Vorteil der letzeren Möglichkeit: habt ihr zwei verfeindete Monsterarten erwischt, so zerfleischen diese sich erstmal gegenseitig während ihr euch entspannt zurücklehnen und dem martialischen Treiben fröhnen könnt.
 
Nach Kontakt mit einem Monster schaltet das Spiel in den Kampfbildschirm. Eure Party steht einer bestimmten Anzahl Monster gegenüber. Nun wird der Reihe nach agiert, am oberen Bildschirmrand könnt ihr stets mit verfolgen wer als Nächstes an der Reihe ist. Ihr kämpft dabei nie mit Waffen, sondern lasst eure Schatten für euch ausholen. Über ein Menü könnt ihr zwischen physischen, magischen oder materiellen (per Gegenstand) Angriffen wählen, außerdem eure Formation (offensiv oder defensiv) ändern und, wenn es mal brenzlig wird, die Flucht ergreifen.
 
Zwischendurch wird das Spielgeschehen durch geschickt in den Ablauf eingebundene Minigames aufgelockert. Beispielsweise müsst ihr eure Dorfbewohner auf der Flucht durch ein Tal eskortieren oder kleinere Shoot ´em ups in eurem später verfügbaren Flugschiff absolvieren. Diese Minigames sind äußerst kurzweilig und erfüllen voll und ganz ihren Zweck.
 
Die Entwickler sind wohl extreme Item-Fetischisten, denn soviele Truhen wie in Blue Dragon verteilt sind habe ich bisher noch in keinem Game zu sehen bekommen. Weil das aber noch nicht reicht könnt ihr mittels A-Button so ziemlich jedes Element in der Spielumgebung vom Holzpfosten bis zur Trennwand untersuchen und erhaltet dabei meist Gold, Erfahrung oder Gegenstände.
 
Zuletzt möchte ich mich noch der Charaktergestaltung widmen. Eure Partymitglieder verfügen über die üblichen Attribute wie Stärke, Abwehr und Geschick und diese steigern sich auch mit jedem neuen Level. Eigentlich wirkt sich dies aber auf euren Schatten aus, denn dieser kämpft primär für euch. Lediglich magisch begabte Partymitglieder können per Zauber ins Geschehen eingreifen ohne dass deren Schatten aktiv werden.
Mittels vieler Ausrüstungsgegenstände lassen sich eure Charaktere besser schützen, optisch wird dies aber wie meist in einem japanischen RPG nicht dargestellt.
Die eigentlich interessanten Features sind jedoch die Fähigkeiten und Klassen eurer Schatten. Jeder Schatten hat eine zugrunde liegende Klasse wie Schwertmeister oder Magier. Ihr könnt jedoch mit steigender Erfahrung auch andere Klassen sowie deren Fähigkeiten erlernen und euch so einen Charakter beziehungsweise Schatten nach euren Vorstellungen formen. Warum also nicht einen schwertschwingenden Mönch mit Hang zur schwarzen Magie gestalten? Kein Problem!

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