Brothers in Arms Hells Highway: Brothers in Arms Hells Highway Review

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Brutaler Realismus
Das komplette Kriegsgeschehen spielt im Jahr 1944. Für die Atmosphäre und die unglaubliche Inszenierung des beklemmenden Szenarios dienten Tagebücher und Aussagen echter Soldaten. Gearbox Software hat sich mit Soldaten zusammengesetzt und sich deren Brothers in Arms Geschichten angehört. Ein mehrfach ausgezeichneter Soldat, der sich jetzt im Ruhestand befindet, begleitete sogar das Entwicklerteam durch das komplette Projekt und warf jeden Tag ein sehr strenges Auge auf den Stand der Dinge. Durch aufwändige Luftaufnahmen aus der damaligen Zeit entsprechen alle Areale, Straßen und Wohnblocks dem original Vorbild von 1944. Aber nicht nur die Umgebung wurde originalgetreu nachgestellt, sondern auch Verletzungen und die Kriegsmaschinerie.

«Von der Kugel bis zum Panzer
absolut originalgetreue Kriegsmaschinerie
»

Jede Waffe, jede Kugel, jedes Fahrzeug und jedes Abwehrgeschütz entsprechen bis in das kleinste Detail dem Vorbild und richten einen erheblichen Schaden an. Doch hier geht Gearbox Software noch einen Schritt weiter ins Detail, denn die Handhabung der Soldaten mit den Gerätschaften wurde ebenfalls möglichst originalgetreu nachempfunden. Brauchte seinerzeit zum Beispiel ein Flugzeug-Abwehrgeschütz 5 Soldaten für den korrekten Ablauf und um überhaupt funktionieren zu können, dann wurde dies in Brothers in Arms: Hell’s Highway haargenau nachgebildet. In diesem Beispiel würde einer das Kommando geben, einer die Patronen zum Geschütz bringen, einer das Geschütz scharf machen, einer genau zielen und feuern und der letzte Soldat würde die leeren Patronen beiseite schaffen. Aufzeichnungen echter Offiziere dienten hier als Vorlage. Besonders, wenn ihr euch an die Deutschen Truppen heranschleicht und ein kleines bisschen Zeit habt sie bei ihrem Vorgang zu beobachten, dann könnt sehr gut erkennen, wie viel Härte zum Detail Gearbox in dieses Spiel gesetzt hat.

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