Brothers in Arms Hells Highway: Brothers in Arms Hells Highway Review

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Gigantische brüderliche Atmosphäre
Gearbox Software legt enorm viel Wert auf die Authentizität des Spiels. Dabei wurde dank der Xbox 360 Power ein unglaubliches Charakterdesign entwickelt. Die lebensechten Charaktere bestechen durch ihr Aussehen, reden, denken und bewegen sich mit unglaublichem Realismus. Besonders umwerfend ist das absolut menschliche Verhalten eurer Brüder. In einer Szene zum Beispiel greift ihr die Deutschen Alliierten an und geratet in einen Hinterhalt. Ihr gebt das sofortige Kommando zum Rückzug auf die andere Straßenseite. Eure Männer rennen um ihr Leben, Kugeln zischen an euch vorbei, ihr springt über eine Mauer und versucht euch Deckung zu begeben. Doch was ist das?
Einer eurer Kameraden stürzt mitten auf der Straße, eure Jungs schreien, überall lauert der Feind, bis einer eurer Soldaten sich ein Herz nimmt, zurück rennt und dem gestürzten Soldat hilft Schutz zu finden. Als eure anderen Soldaten in euren Reihen bemerken, dass einer von euch zurück stürmt und helfen will, schießen sie aus vollen Rohren und alles was das Magazin hergibt auf die Deutschen, damit sich eure anderen beiden Kameraden in Deckung begeben können. In einer anderen Szene rennt ihr auf eine Brücke zu und werdet von der Wucht einer Granate umgehauen. Ihr geht zu Boden, alles wirkt verschwommen, Geräusche scheinen Kilometer weit entfernt zu sein und ihr müsst mit ansehen, wie immer mehr Amerikaner den Boden mit ihrem Blut pflastern.

«Es gibt nur einen Weg durch die Hölle
mitten hindurch
»

In einer weiteren Szene zum Beispiel spioniert ihr vorsichtig, schleichend und leise eine Station der Deutschen aus. Doch der kleinste Fehler hat euch verraten und die Deutschen haben euch entdeckt. Ihr rennt los und schmeißt euch vor eine Mauer. In euren Männern seht ihr, als die ersten Handgranaten knapp neben euch explodieren, die pure Panik und Angst ins Gesicht geschrieben. Ihr wartet die ersten wilden Angriffe der Deutschen ab, stellt euch auf und feuert zurück. Als die Magazine leer geschossen sind, sucht ihr schnell wieder Schutz und ladet eure Waffen nach. Dabei hat einer eurer Soldaten extrem viel Panik, zittrige Hände und kriegt das Magazin nicht richtig in das Gewehr. Nein, er lässt es sogar genau in die Schussposition der Deutschen fallen!

Wieder kommt ein Soldat aus eurem Squad zur Hilfe, nimmt sein Gewehr, holt ein Magazin aus seinem Gürtel, schlägt es sich einmal auf den Helm, lädt das Maschinengewehr nach und drückt es dem anderem mit einem lautstarken Spruch wieder in seine zittrigen Hände zurück. Doch diese Zeit haben die Deutschen bereits genutzt und sich in anderen Bereichen versteckt und warten nur auf euren nächsten Fehler.
Es ist nicht gerade leicht diese Momente mit der Action, der beklemmenden Panik der Soldaten und tödlichen Fehler niederzuschreiben. Ihr müsst das wirklich mal gesehen und selbst am Controller erlebt haben. Auf jeden Fall fesseln solche kleinen unvorhersehbaren Momente einen stundenlang an das Spiel.

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