Call of Duty: Black Ops 4: Test zum reinen Multiplayer-Shooter

Auf ins gesellige Getümmel

Neben den üblichen Mehrspielermodi wie beispielsweise „Team-Deathmatch“, „Frei für alle“ oder „Herrschaft“ gesellen sich zwei neue Spielvarianten dazu, die einiges an Potenzial bieten.

So müsst ihr in „Kontrolle“ in mehreren Runden zwei markierte Gebiete einnehmen respektive verteidigen, habt als Team aber nur eine begrenzte Anzahl an Leben zur Verfügung, sodass ein kühler Kopf und sorgfältiges Vorgehen allerhöchste Priorität besitzen. Nur wer taktisch clever als Einheit gegen die Feinde vorgeht und seine individuellen Fähigkeiten des jeweiligen Charakters richtig einzusetzen weiß, wird in diesem Spielmodus als strahlender Sieger das umkämpfte Schlachtfeld verlassen.

Im zweiten Neueinsteiger namens „Überfall“ müsst ihr einen Geldkoffer beschaffen und ihn zu einer bestimmten Abholstelle transportieren. Liefert ihr den Koffer unbeschadet dort ab, schmeißt es Kohle, die wiederum vor jeder Runde in neue Waffen- und Rüstungsupgrades sowie zusätzliches Equipment investiert werden kann. Für jeden Abschuss erhaltet ihr zudem ein paar Kröten, sodass sich ein aktives Vorgehen lohnt. Wer zuerst vier Geldkoffer sichert beziehungsweise das komplette gegnerische Team ausschaltet, gewinnt das Spiel. Der Clou bei der Sache ist, dass ihr pro Durchlauf nur ein Leben zur Verfügung habt. Sobald euch das virtuell Zeitliche segnet, müsst ihr auf die neue Runde warten, um wieder in die Action eingreifen zu können. Demnach ist die Anspannung in jedem Moment extrem hoch und der Nervenkitzel klopft somit am oberen Limit an.

Auch die restlichen Spielmodi – unter anderem „Suchen & Zerstören“, „Stellung“ oder „Abschuss bestätigt“ – machen wieder enorm Spaß und bieten jede Menge Möglichkeiten zum eifrigen Austoben.

Die insgesamt vierzehn mitgelieferten Karten bestehen aus einer bunten Mischung sowohl neuer als auch überarbeiteten Karten, die euch stundenlange Unterhaltung bieten werden. So dürft ihr euch beispielsweise in „Morocco“ die bleihaltigen Argumente um die Ohren pfeffern, auf der „Firing Range“ nach möglichen Verstecken suchen oder auf „Summit“ in die eiskalten Regionen von Black Ops abtauchen – Nostalgiker werden hierbei sicherlich auf ihre volle Kosten kommen.

In Addition machen auch die neuen Karten einen hervorragenden Eindruck und glänzen vor allem durch ihre spielerische Vielfalt. So entdeckt ihr im verschachtelten Gebirgscamp „Militia“ zahlreiche Möglichkeiten zum Verschanzen, holt euch im eiskalten Wasser auf der frostigen Eiskappe „Icebreaker“ einen heftigen Schnupfen oder genießt die affenstarke Szenerie der idyllischen Insel auf „Contraband“.

Des Weiteren bedingt das neuintegrierte Gesundheitssystem eure aktive Spielweise, denn eure Lebensenergie wird nun nicht mehr nach einiger Zeit regeneriert, sondern muss manuell mit einer Adrenalinspritze aufgefrischt werden. Da dieses nadelhaltige Unterfangen wertvolle Sekunden in Anspruch nimmt, werden ins Besondere übermutige Spieler ein klein wenig ausgebremst, da ein bloßes Niederknien zum erfrischendem Erholen nicht mehr ausreicht. Der entscheidende Moment, in dem die heilende Spritze tatsächlich angesetzt wird, will von euch wohl weise gewählt werden.

Einige vereinzelte Abstürze während der Online-Matches und die damit einhergehende Rückkehr ins Dashboard sorgten für ein wenig Frust, stellten aber erfreulicherweise nicht die Regel dar.

11 Kommentare Added

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  1. Souljahking33 0 XP Neuling | 17.11.2018 - 02:31 Uhr

    The Bad: Wenige Abstürze während der Online-Partien

    Ich hatte bis jetzt keinen einzigen Absturz?

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  2. Thegambler 0 XP Neuling | 17.11.2018 - 08:03 Uhr

    „Laut einer Analyse seitens des Herstellers gingen die Zahlen derjenigen, die die Story-Kampagne in den letzten Jahren erfolgreich abschlossen, derartig steil bergab, sodass diese „radikale“ Konsequenz eigentlich nur logisch erschien – zumindest für Activision. Dennoch dürfte nicht jeder mit dieser endgültigen Entscheidung konform sein und so manch einer wird sich eventuell nach Alternativen umschauen.“

    Das liegt aber eher an der sinkenden Qualität der Singleplayerkampagne von Call of Duty. Activision sollte mal eine Kampagne mit 10 Stunden Spielspass und hohen Widerspielwert raushauen.

    Das wäre mal ein Ding!

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    • IceNik87 310 XP Neuling | 03.12.2018 - 09:16 Uhr

      BO1 und 2 fand ich die Kampagne ziemlich gut. Story war sehr interessant. aber BO3 hab ich es nie geschafft länger als 15 Minuten zu spielen. Da wirkte die Story so unbedeutend und hat ja leider nicht an die Vorgänger angeknüpft, was ich ziemlich schade finde

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  3. Eminenz 0 XP Neuling | 17.11.2018 - 08:22 Uhr

    “ gelungene Grafik“ – der war gut.
    Zu Zeiten eines rdr2 oder AC:O sieht das Game mit seiner 2013er crap engine einfach nur zum kotzen aus.
    Da bekommt man ja Augenkrebs.
    Aber copy paste klappt bei der Reihe ja eh jedes Jahr aufs neue sehr erfolgreich.

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  4. Morgoth91 83415 XP Untouchable Star 2 | 17.11.2018 - 08:53 Uhr

    Test gibt einen guten Überblick über die Inhalte des Spiels und zeigt schön einige der Neuerungen innerhalb der Reihe sowie Unterschiede zur Konkurrenz. Wirklich eine sehr gelungene MP Erfahrung, das einzige was bei mir den Spielspaß trübt ist das spawnsystem. Zu oft bin ich schon in der direkten Nähe von Gegner erschienen und war direkt wieder Tod mit den ersten Schritten.
    Für das was es sein will, kann ich die Wertung vollkommen nachvollziehen. Leute die CoD nicht mögen werden auch mit diesen Teil nicht warm werden und die hater schreiben eh immer dieselben Kommentare ohne sich mit dem eigentlichen Titel zu beschäftigen.

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  5. Puma 121305 XP Man-at-Arms Bronze | 17.11.2018 - 09:16 Uhr

    Auch wenn’s ein MPGame ist, ohne einer geilen aKampagne uninteressant !!!!

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  6. BLACK 8z 50665 XP Nachwuchsadmin 5+ | 17.11.2018 - 11:06 Uhr

    Ich war auch mal so dass ohne Solo Kampagne nichts ging. Im Grunde bin ich immer noch so aber bei Cod sind die Kampagnen immer schlechter geworden und ich spielte da auch schon lieber MP als das Zeug. Vor allem die Zukunfts-Cods haben mich Kampagnentechnisch total enttäuscht. MW waren gut und zuletzt WW2 hat mir auch gefallen. Alles dazwischen war naja oder totalabsturz.
    BO4 werd ich aber trotzdem auslassen, hab genug von dem Zukunftssettings.
    Was ich mich allerdings Frage, wieso der Preis dafür dann nicht etwas günstiger wurde? Eine Kampagne ist sehr aufwendig, wenn die wegfällt, fällt auch einiges an Kosten weg.
    Wieder mal ein Beispiel von Profitgier. Sowas gäbe es bei Project Red z. B. nicht.

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  7. Manuetrix 0 XP Neuling | 25.08.2020 - 05:56 Uhr

    Ja leider schlechter Singelplayer Mod, dennoch spiele ich es immernoch online?

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