Dangerous Driving: Test zum rammwütigen Arcadeflitzer

Der Kreis der Beschäftigungsmöglichkeiten

In Sachen Spielvarianten stehen bei Dangerous Driving die üblichen Verdächtigten zur Auswahl: Rundkursrennen, Ausscheidungsrennen, Duelle und Zeitfahrrennen. Daneben könnt ihr beim „Road Rage“ in vorgebender Zeit eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen plattmachen oder beim „Heatwave“ möglichst schnell das Ziel erreichen und dabei durch die Vermeidung von Unfällen den Boost aufrecht halten.

Alternativ schlüpft ihr bei der Verfolgungsjagd in die Rolle der Gesetzeshüter und zieht flüchtende und gut gepanzerte Fahrzeuge auf rabiate Art und Weise aus dem Verkehr. Überlebensrennen, bei denen ihr ohne Unfall eine bestimmte Distanz zurücklegen sollt, schließen den Kreis der Beschäftigungsmöglichkeiten.

Sind letztendlich alle Rennen der jeweiligen Klasse mit einem Medaillenrang abgeschlossen und der finale Grand Prix gemeistert, öffnet sich das Tor zum nächsten Fahrzeug. Beispielsweise eine robuste Familienlimousine, ein hübsches Sportcoupé, ein schnittiger Supersportwagen oder dem ähnelnden Boliden der Königsklasse des Rennsports. Auf sieben verschiedenen Umgebungen und 30 Strecken dürft ihr damit dann im wahrsten Sinne des Wortes die Sau rauslassen.

Noch schnell eine bevorzugte Farbe per Knopfdruck auswählen und los geht die wilde Fahrt. Gaspedal durchdrücken, den Boostbalken durch riskante Fahrmanöver auffüllen und engere Kurven möglichst im Querformat nehmen. Nebenbei noch eure Kontrahenten aus dem Weg räumen, coole Unfälle bestaunen und den Sieg einfahren. Per Tastendruck könnt ihr nach einem Totalschaden noch immer ins Spielgeschehen eingreifen und mit euren zerstörten Boliden versuchen, weitere Verfolger mit ins Elend zu reißen. Die Steuerung ist intuitiv und sehr direkt gestaltet. Nach kurzer Eingewöhnung sitzt die Fahrzeugkontrolle wie angegossen und entfacht Freude.

Selbst was euch grafisch dabei entgegenfliegt, wird dem geforderten Preis gerecht und erfüllt seinen Zweck. Vorausgesetzt ihr schaut beim Start des Rennens kurz weg und ignoriert dadurch die Matschtexturen. Den Blick in die Ferne solltet ihr ebenfalls meiden. Karge Landschaften schmücken hier oft das Bild. Aufgrund des genialen Spieltempos und den schön anzusehenden Lichteffekten werden kleinere Defizite im Rennbetrieb aber gekonnt übertüncht. Obendrein läuft das Rennspiel bis auf wenige Ausnahmen absolut flüssig.

19 Kommentare Added

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  1. Innuendo 21790 XP Nasenbohrer Level 1 | 21.04.2019 - 15:39 Uhr

    ich habe jetzt überall gold und ein paar platinmedaillen und habe somit das spiel durchgespielt. hatte sehr viel spaß und nur wenig ärger. auf einer strecke bin ich sogar auf platz 1 in den bestenlisten, dazu einige top-10 platzierungen. hoffentlich kommt ein zweiter teil der die fehler, hauptsächlich gummi-ki, beseitigt.

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