Dangerous Driving: Test zum rammwütigen Arcadeflitzer

Fazit

Wer die Burnout-Reihe kennt und liebt, wer einen angeborenen Bleifuß sein Eigen nennt und lieber rammt, statt gefühlvoll zu überholen, der macht bei Dangerous Driving sicherlich keinen Fehlgriff. Der Umfang wird dem Preis gerecht, technisch steht das Arcaderennspiel auf recht soliden Füßen und die Steuerung macht Freude.

Angespornt wird der Spielspaß über ein immenses Spieltempo und der spektakulären Inszenierung der zahlreichen Unfälle. Flüssig läuft das Ganze bis auf kleinere Aussetzer obendrein. Selbst die schlichte Einzelspielerkarriere kitzelt alles aus sich heraus und ist gerade am Anfang erstaunlich motivierend. Verschiedene Fahrzeuge und Klassen freispielen, Medaillen einheimsen und die Bestenlisten erobern entpuppen sich hier als schmackhafte Mischung.

Die Motivationskurve kippt nur leider etwas zu schnell wieder, da sich alle Fahrzeugklassen nahezu identisch steuern lassen und der Betrieb auf der Straße zu sparsam ausfällt. Zu wenige Zivilfahrzeuge und passive KI-Gegner sorgen für phasenweise herrschende Einöde. Hinzu kommt die bescheidene Soundkulisse und kleinere technische Schönheitsfehler. Ein lokaler Mehrspielermodus auf geteiltem Bildschirm wäre wünschenswert gewesen. Zumindest wird ein Onlinemodus für bis zu acht Spieler noch zeitnah von den Entwicklern nachgereicht.

Kurzum, als Arcadeflitzer für zwischendurch und einem Kostenfaktor von knapp 27,- Euro macht Dangerous Driving (fast) alles richtig! Wer grundsätzliches Interesse zeigt und dennoch Zweifel übrig hat, schlägt kurzerhand beim nächsten Angebot zu.

  • Singleplayer: 6.8
  • Multiplayer:
  • Graphic: 6.0
  • XboxLive:
  • Sound: 6.0
  • Control: 8.4
  • Overall: 7.0
  • Game Time: + 6 Stunden
  • Speech: Keine
  • TV TEXT: Englisch
  • Censor:
  • Qualified:
  • Letze Worte:

    „Spaßiges und äußerst rasantes Arcaderennspiel für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger!“

The Good

  • Actionreicher Spielspaß
  • Geniales Spieltempo
  • Acht verschiedene Spielvarianten
  • Steuerung
  • Spektakuläre Unfälle
  • Gutes Schadensmodell
  • Ansehnliche Lichteffekte
  • Preisleistungsverhältnis

The Bad

  • Matschtexturen und karge Landstriche
  • Schwache Soundkulisse
  • Schwankender Schwierigkeitsgrad
  • Nur marginale Unterschiede zwischen den Fahrzeugklassen
  • Zu wenig Einflussnahme des Zivilverkehrs
  • KI-Gegner
  • Kein lokaler Mehrspielermodus
7.0

19 Kommentare Added

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  1. Innuendo 21790 XP Nasenbohrer Level 1 | 21.04.2019 - 15:39 Uhr

    ich habe jetzt überall gold und ein paar platinmedaillen und habe somit das spiel durchgespielt. hatte sehr viel spaß und nur wenig ärger. auf einer strecke bin ich sogar auf platz 1 in den bestenlisten, dazu einige top-10 platzierungen. hoffentlich kommt ein zweiter teil der die fehler, hauptsächlich gummi-ki, beseitigt.

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