Deliver Us Mars: Test zum interestellaren Kleinod

Mond heißt jetzt Mars, das war’s?

Drei Jahre ist es her, dass ihr in Deliver Us The Moon als Teil der World Space Agency zum Mond aufbrechen musstet, um ein Allheilmittel für die drohende Naturkatastrophe auf der Erde zu suchen und zurückzubringen. Der Indie-SciFi-Thriller, wie KeokeN Interactive das Erstlingswerk beschrieb, war innovativ, aufgrund der begrenzten monetären Möglichkeiten blieb aber vieles ein großartiges Konzept, dessen Umsetzung sich auf das Grundsätzliche beschränkte.

Seither sind zehn In-Game-Jahre vergangen und eine neue Protagonistin erwartet ein neues Abenteuer. Die Situation auf dem blauen Planeten hat sich zunehmend verschlimmert und Klimakatastrophen spalten die Erdenbürger in die ganz Armen und die, die sich ein geradeso erträgliches irdisches Leben noch leisten können.

Die WSA, oder was von ihr übrig blieb, wird stark kritisiert, so viele Ressourcen und Gelder wie sie verschluckt, doch die Mission ist einmal mehr die Rettung der Erde. Glücklicherweise hatten auch KeokeN Interactive dieses Mal mehr von allem und konnten viele der innovativen Konzepte auch in die Tat umsetzen. Die Welt von Deliver Us Mars ist größer, die Story länger, die Gameplaymechaniken intuitiver. Was euch auf der Reise zum Mars erwartet, lest ihr in unserem Testbericht.

Inhaltsverzeichnis

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13 Kommentare Added

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  1. Eisbaer2405 19670 XP Sandkastenhüpfer Level 4 | 05.02.2023 - 18:26 Uhr

    Ich habe es jetzt durch und ich muss sagen.
    Grafisch ist es sehr dürftig. Ziemlich viele Bugs, teils unscharfe Darstellungen. Z.b. rennt der Vater am Anfang zur Rakete und dabei schaut schwingt die Kamera immer wieder hin und her in seinem Kopf, man sieht also Augen nach vorne, Augen nach hinten. Kein Raytracing bzw. nur an einer Stelle (im Museum), Gegenstände wie z.b. Bilder die man unterwegs aufsammelt sind unscharf, sobald man sie fertig in der Hand hält. Die Rätsel, insbesondere die Holorätsel nerven enorm, diese müssen entschlüsselt werden, da man sonst die Story nicht erfährt, die Strom bzw. StreamRätsel und Technik finde ich eigentlich unsinnig bzw. absolut unpraktisch gegenüber normalen Kabeln, wer richtet schon den Strom ständig neu aus um eine Tür zu öffnen, anstatt einfach bei Bedarf auf einen Knopf zu drücken? Oder den Fahrstuhl, hier hat es mich besonders genervt, weil die Stormversorgung ganz oben ist, und es anscheinend kein Komsystem gibt, was macht also der Astronaut wenn er von unten nach oben fahren will und der andere oben den Strom gerade für die Klinik benötigt? Manche Stellen sehen wirklich gut aus und dann scheinen Teile des Levels einfach nicht fertig zu sein. Die Klettereinlagen sehen teils gut aus, aber sind oft viel zu schwer bzw. es wird nix erklärt, man rutscht ständig ab und springen ist äußerst riskant, weil z.b. gibt es einen Abschnitt bei dem man Rückwartsspringen muss, das ist aber gar nicht so einfach, da es meist nicht klappt wie es soll und man (ich) stattdessen dann alles möglich durchprobiere, sprich über 20 Versuche und mind. 30min um eine dämliche Wand hochzuklettern, der Teil ist dann auch noch nicht am Anfang der Wand sondern mittig, sprich stürzt man, entweder Tot oder/und alles nochmal. Teile der Kletterbereiche hätte man ohne weiteres überspringen können, Kathy kann sonst auch recht weit springen, aber sobald geklettert werden soll, geht das nicht mehr und man ist gezwungen selbst die kleinste Lücke zu überklettern. Was dann zum fragwürdigen Leveldesign kommt, z.b. sobald man auf dem Mars ist, muss man einen Gemeinschaftraum verlassen, dahinter sollte sich ein Korridor zu den weiteren Mannschaftsbereichen befinden, stattdessen ist direkt hinter der Tür ein Grand Canyon, selbst wenn da über die Jahre was eingestürzt ist, so mit Sicherheit nicht. Zur Story selbst, ich habe auf etwas mehr Freiheit gehofft, da besonders gegen Ende die Entscheidungen der Kommandantin (die keine sein sollte, die sollte noch nicht mal auf der Mission sein, so unstabil ist sie), aber auch der Heldin am Ende mehr als nur fragwürdig sind. Zumal das alles nicht hätte sein müssen und man anstatt die Technik zu klauen, einfach die Diagramme, die überall rumliegen mit zur Erde hätte nehmen können und vielleicht noch ein bisschen Rohstoffe, wenn die auf der Erde so knapp sind…. Die Story selbst ist jedoch ganz gut erzählt, weshalb es dann nochmals fragwürdig ist, weil unsere Helden, eigentlich genau das gleiche machen, was sie ein Level vorher so lautstark verurteilt haben. Die Flashbacks ok, aber eigentlich nicht nötig für die Story, da nur vergangenes aus der Familie erzählt wird, alles was man sich bereits am Anfang gedacht hat bzw. bereits eh schon geteasert bzw. erzählt wurde, warum dann alles nochmal nur detaillierter?
    Die Darstellung der Heldin bzw. aller Charaktere ist auch nicht sonderlich gelungen, die Grafik wieder, Kathy ist quasi wie eine Puppe, kein Blinken, seltsame Kopfbewegungen nach links und rechts, sobald man versucht das Gesicht zu fokusieren. Auch alle anderen Charaktere sind quasi wie Schaufensterpuppen, alle stehen einfach nur Bewegungslos rum.

    Man sieht schon ich bin recht enttäuscht vom Spiel, es gibt auch gute Teile, wie der Weltraumspaziergang oder kleine Gruselmomente, man ist ja mehr oder weniger alleine im Spiel bzw. muss Tür x aufmachen, während dann mirakulös die anderen beiden Crew dann vor einem dort ankommen (jaja, Fahrstuhl geht wieder nach dem Stream einstellen). Der Vorgänger war um 100% besser, die neuen Inhalte haben dem Spiel nicht gutgetan und die Grafik ist finde ich sogar schlechter als Teil 1, vielleicht weil man die Gesichter direkt sieht.

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