Duke Nukem Forever: Neuestes Abenteuer von Duke Nukem im Test

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Von Harnproblemen und coolen Sprüchen
Bevor der biersüchtige Blondschopf auf Alienjagd gehen darf, steht ihm zu Beginn des Spiels erst einmal der Kampf mit der eigenen Blase ins Haus. Während andere Spiele mit epischen Renderfilmen beginnen, seht ihr erst einmal ein Urinal vor euch und dürft dem Harndrang eures Helden nachgeben. Nachdem sich der Duke erleichtert hat, wartet direkt ein Bosskampf in einem Footballstadion gegen einen riesigen Zyklopen auf euch. Hier wird bereits klar, dass Duke Nukem Forever eine nonstop Action-Achterbahn wird, die euch kaum Pausen gönnt. Mit dem Devastator schickt ihr den Alien auf den Rasen und befördert das Auge mit einem gezielten Tritt über das Field-Goal. Nun fährt die Kamera langsam zurück. Ein Flachbildfernseher ist zu sehen, danach folgt ein der Xbox 360 nachempfundener Controller. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt gerade in Duke Nukem Forever mit dem King persönlich Duke Nukem Forever gespielt. Ein Spiel im Spiel also, mit dem die Entwickler sich selbst und die lange Entwicklungszeit auf die Schippe nehmen. Auf die Frage, ob das Spiel denn gut gewesen sei, antwortet Duke Nukem cool "Ja! Das kann man aber nach scheiß zwölf Jahren auch erwarten!" Hail to the King, baby.

Die Alieninvasion in Las Vegas wird euch von nun an episodenweise serviert. Ihr ballert euch von einer abwechslungsreichen Location in die andere und trefft dort auf zahlreiche Widersacher. Ob in Dukes Lady Killer Kasino, der Duke Höhle, dem Duke Burger Restaurant, dem Duke Dome, einer überdachten Mehrzweckarena oder dem Hoover Damm, überall wollen Warzenschweine oder mit Jetpacks umherfliegende Alien-Kapitäne in ihre Schranken verwiesen werden. Auch wenn sich am Grundprinzip Außerirdische mit einer möglichst effektiven Waffe so viele Körperteile wie möglich wegzuschießen nicht viel ändert, so haben sich die Entwickler doch Einiges einfallen lassen, um euch bei der Stange zu halten.

Exemplarisch hierfür sind verschiedene Rätseleinlagen, durch die euch das Weiterkommen in zahlreichen Episoden erschwert wird. So müsst ihr in Dukes Höhle beispielsweise den Hauptgenerator wieder zum Laufen bringen und benötigt hierfür eine Ersatzbatterie. Diese findet sich allerdings in einem abgesperrten Raum. Wie es der Zufall will, hat der Duke jedoch seinen Mini-Monstertruck in eben diesen vier Wänden vergessen, sodass es eure Aufgabe ist, die Batterie mithilfe des elektrischen Gefährts durch eine Lücke in der Wand zu bugsieren. An anderen Stellen kommt ihr nur durch geschickte Sprungeinlagen weiter, was gerade im Duke Burger Restaurant mit seinen von Wasser durchfluteten und durch Elektrizität aufgeladenen Räumen zur Nervenprobe werden kann. Ein besonderes Schmankerl bietet die Einführung des Schrumpfstrahls, durch die der Duke auf die Größe einer Actionfigur geschrumpft wird. Danach gilt es für euch in der Welt der Riesen zu bestehen und euch durch die Episoden zu ballern, bis euch einer der befreundeten Soldaten wieder auf die richtige Größe bringt. Dies ist taktisch manchmal sogar nötig, da manche Teile eurer Umgebung nur im Miniformat erreichbar sind.

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