Exoborne: Hands-on Preview zum taktischen Extraction-Shooter

Eine Welt in Schutt und Asche

Das schwedische Entwicklerteam Sharkmob aus Malmö lud auf der diesjährigen Gamesom zu einem kurzen Hands-on zu Exoborne ein und wir sind der netten Einladung natürlich gefolgt.

Die Welt, wie wir sie einst kannten, existiert nicht mehr: Gewaltige Naturkatastrophen wüteten unbarmherzig über die Erde, rissen dabei alles gnadenlos mit sich und löschten das zivilisierte Leben nahezu vollständig aus. Übrig blieb eine komplett zerstörte Welt, in der das blanke Chaos regiert und verschiedene, hoch-technologisierte Fraktionen um die alleinige Vorherrschaft kämpfen.

In unserer gerafften Hands-on-Session übernahmen wir die Rolle eines überlebenden Soldaten, der mit einem strategisch-anpassbaren Exo-Rig gegen die extremen Wetterbedingungen ausgestattet ist und sich auf die gefährliche Suche nach wertvollen Ressourcen in Colton County begibt.

Laut den Entwicklern kann es während des Spiels nämlich immer wieder zu unvorhergesehenen Naturereignissen wie heftigen Stürmen kommen, die euch das Überleben dahingehend erschweren. Habt ihr allerdings einen dafür geeigneten Exo-Rig ausgerüstet, könnt ihr diese drastischen Wetterphänomene auch zu euren Gunsten nutzen.

Nachdem wir uns für eine Charakterklasse und das Erscheinungsbild entschieden hatten, wurden wir mit zwei weiteren Redakteurs-Kollegen ohne größere Umschweife ins actionreiche Getümmel geworfen – allerdings nicht mit Controller, sondern klassisch mit Maus und Tastatur.

Dabei erinnert der nervenaufreibende Extraction-Shooter vom Spielgeschehen her stark an das genreverwandte The Division, wenngleich Exoborne aufgrund modifizierbarer Technologien wie adaptiven Exo-Rigs oder progressiven Stealth-Fähigkeiten fast schon im dystopischen Sci-Fi-Setting anzusiedeln ist.

Unser primäres Ziel war es, wichtige Informationen in den trostlosen Ruinen von Colton County zu bergen und mit diesen lebendig aus dem umkämpften Krisengebiet zu entkommen. Dabei wurde sofort klar, dass der Schlüssel zum Erfolg kooperatives Teamwork und aktive Kommunikation ist, da sture Sologänger schneller ins virtuelle Gras beißen werden, als sie Exoborne aussprechen können.

So ist es äußerst ratsam, unbekanntes Terrain stets als Team auszukundschaften, klare Befehle oder Pings zu erteilen und dann behutsam vorzustoßen. So wurden wir beispielsweise beim leichtsinnigen Betreten eines leerstehenden Gebäudes von einem zielsicheren Sniper aufs Korn genommen, der es sich auf einer erhöhten Lage gemütlich gemacht hatte.

Nichtsdestotrotz kommt die rasante Action nicht zu kurz, so gerieten wir beispielsweise trotz unseres bedachten Vorgehens immer wieder in hitzige Auseinandersetzungen mit anderen Teams und lieferten uns erbitterte Feuergefechte, aus denen wir aufgrund einer gelungenen Kommunikation stets als Sieger hervorgingen.

Mit den Infos im Rucksack ging es dann zum Extraktionspunkt, den wir zunächst aktivieren mussten, indem wir ein Bergungssignal absetzten. Daraufhin startete ein Timer, der uns anzeigte, wann das „Rettungsteam“ ankommen würde – und das dauerte gefühlt eine Ewigkeit, da ab hier sprichwörtlich die Hölle losbrach.

Sobald wir nämlich das Signal zur Bergung abgesetzt hatten, „sahen“ die anderen Teams dieses und wollten uns dort dementsprechend abpassen, um an unseren lukrativen Loot zu gelangen. Uns gelang es jedoch, die Wartezeit halbwegs schadenfrei zu überstehen und konnten die Mission ohne Verluste erfolgreich abschließen, was letzten Endes auch die begeisterten Entwickler sichtlich beeindruckte.

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4 Kommentare Added

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  1. Katanameister 352140 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 26.08.2025 - 19:38 Uhr

    Bin zwar kein Fan von Extraction Shootern, aber schlecht sieht das nicht aus und könnte einen Blick wert sein während des Playtests.

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