Fall of Light: Darkest Edition

Test zum düsteren Dungeon-Crawler

K(r)ampf für die Augen

Fall of Light

 
Wer meint, die Spielmechanik sei das größte Manko: falsch gedacht! Die katastrophale Steuerung und das träge Gameplay wird nur von der absolut erschreckenden technischen Präsentation über- beziehungsweise Unterboten.

Dass man von einem Zwei-Mann-Team kein optisches Meisterwerk erwarten darf, sollte jedem klar sein. Doch was die Unity Engine hier auf den Bildschirm bringt, ist erschreckend. Matschige Texturen wohin man blickt und Bewegungsabläufe, die an längst vergangen Zeiten erinnern.

Zudem stören Einbrüche der Framerate das eh schon zähe Gameplay. Selbst Videosequenzen flimmern nicht flüssig über den heimischen Fernseher. Da ist man fast schon froh, dass auf einen Soundtrack fast komplett verzichtet wurde. Nur ab und an wird das Spektakel am TV musikalisch untermalt, auch eine Sprachausgabe ist nur in rudimentärer Form vorhanden.

Insgesamt darf man hier von einer mittleren bis schweren (technischen) Katastrophe sprechen. Dabei wirkt die Unity Engine nicht ausgereizt, sondern das Spiel schlicht und ergreifend schlampig portiert.

5 Kommentare Added

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  1. de Maja 68050 XP Romper Domper Stomper | 10.03.2019 - 23:25 Uhr

    Leider komm ich auf ISO-Perspektive bzw. so extrem distanzierter Kamerawinkel in Spielen nicht mehr klar. Früher sehr gern gespielt aber heute.

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  2. Dr Gnifzenroe 52305 XP Nachwuchsadmin 5+ | 11.03.2019 - 06:02 Uhr

    Hm, so sehr ich es begrüße, dass viele Indie Titel auf der Xbox veröffentlicht werden, so sehr ist auch festzustellen, dass mittlerweile leider viel schwaches Zeug dabei ist.

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