Far Cry 6: Test zur karibischen Action-Rundreise

Die (un)beliebte Ubisoft-Formel

Wer bereits einen Teil der Far Cry-Serie gespielt hat, wird sich in Far Cry 6 sicherlich sofort heimisch fühlen, denn viele Spielelemente wurden aus den Vorgängern übernommen, sodass Veteranen kaum Eingewöhnungszeit benötigen, um in den vollen Genuss des rasanten Actionspektakels zu gelangen. So dürft ihr euch abermals auf ein beachtliches Waffenarsenal, animalische Begleiter oder experimentelle Spielzeuge freuen, die euren eindrucksvollen Inselaufenthalt recht unterhaltsam gestalten dürften.

Darüber hinaus stehen euch erneut zahlreiche Fahrzeuge, praktische Helikopter oder blitzschnelle Flugzeuge zur Verfügung, mit denen ihr weitentfernte Ziele in Windeseile erreichen könnt. Alternativ könnt ihr euch nun auch auf den Rücken eines kräftigen Pferdes schwingen, um somit beispielsweise kürzere Distanzen zu überbrücken.

Seid ihr an eurem gewünschten Zielort angekommen, müsst ihr je nach Mission beispielsweise genügsame Geschicklichkeitsparcours mit eurem praktischen Greifhaken meistern, verborgene Schätze in finsteren Tunneln bergen oder in vorgegebener Zeit eine nützliche Vorratslieferung abfangen. Die meiste Zeit werdet ihr aber mit dem unterhaltsamen Ausschalten von ergebenen Castillo-Kämpfern verbringen, die sich euch tausendfach in den Weg stellen werden.

Sobald ihr euch im unmittelbaren Blickfeld eines feindlichen Soldados befindet, füllt sich eine visuelle Entdeckungsanzeige. Solltet ihr euch den aufmerksamen Augen des Feindes rechtzeitig entziehen können, sinkt diese wieder und verschafft euch somit Zeit, eine womöglich andere Vorgehensweise zu wählen. Ist die Anzeige jedoch vollends gefüllt, werden die schießwütigen Soldados sofort aktiv und alarmieren ihre ungemütlichen Kameraden – dann heißt es Waffe durchladen, anvisieren und gib ihm.

Erfreulicherweise ergibt sich daraus eine unglaublich motivierende Mischung aus explosiver Action und ruhigen Schleichpassagen, die euch dahingehend spielerische Freiheit bietet, wie ihr einen Auftrag letztlich abschließen wollt. So erhaltet ihr beispielsweise zusätzliche Erfahrungspunkte, solltet ihr eine militärische Feindbasis ungesehen einnehmen, ohne dabei den schallenden Alarm ausgelöst zu haben. Dagegen könnt ihr selbstverständlich auch Rambo-mäßig ohne anzuklopfen blindlings in die besetzte Anlage stürmen und eure bleihaltigen Argumente für euch sprechen lassen.

Durch das erfolgreiche Erfüllen von Aufträgen, Erobern unterschiedlicher Militärziele oder Zerstören militärischer Besitztümer und Ressourcen steigt man im sogenannten Guerilla-Rang. Je höher eure Erfahrung ist, desto bessere Waffen und Ausrüstung erhaltet ihr bei den hiesigen Händlern, sodass euch mit zunehmender Spielzeit ein immer breiteres Spektrum zur Verfügung stehen wird.

Des Weiteren könnt ihr an der praktischen Werkbank dann Impro-Waffen mittels Materialien aufwerten, penetrierende Munition herstellen oder brauchbare Aufsätze zusammenschustern. Die dafür benötigten Ressourcen findet ihr nahezu überall in der umfangreichen Spielwelt verteilt, könnt diese aber beispielsweise auch kurzerhand für gejagte Beute eintauschen.

Natürlich gibt es in Far Cry 6 auch wieder feindliche Kontrollpunkte, die ihr einnehmen könnt. Dazu müsst ihr sämtliche Gegner – im hitzigen Feuergefecht oder still und heimlich – ausschalten und eine Werbetafel mit Castillos Konterfeit zerstören. Sobald ihr die Basis sozusagen annektiert habt, stehen euch stets ein Guerilla-Späher sowie ein Fahrzeug zur Verfügung.

Bevor ihr euch militärischen Festungen nähert, solltet ihr die Lage zunächst mit eurer smarten Handykamera ausgiebig auskundschaften, um somit potentielle Gefahren offenzulegen. Außerdem erscheinen beim Markieren sämtliche Schwächen der jeweiligen Soldados in Form von Symbolen über ihren Köpfen. Mit der richtigen Munition und taktischen Vorgehensweise seid ihr somit im klaren Vorteil und dürftet eure gemeinen Widersacher problemlos ausschalten können.

Solltet ihr vom Solo-Spiel mal die Nase voll haben und würdet lieber mit einem kooperativen Buddy die idyllische Karibikinsel unsicher machen, könnt ihr dies ganz bequem über das Spielmenü bewerkstelligen. Hierbei könnt ihr auch auswählen, dass ihr jederzeit für einen Beitritt zu einem Online-Spiel bereit wärt, sodass euch Einladungen diesbezüglich erreichen können. Allerdings solltet ihr dabei beachten, dass erzielte Fortschritte lediglich für den Host freigeschaltet werden.

Inhaltsverzeichnis

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34 Kommentare Added

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  1. juicebrother 152460 XP God-at-Arms Bronze | 24.10.2021 - 12:04 Uhr

    Ich werd’s sicher irgendwann zocken, aber eilig hab ich’s damit jetzt nicht unbedingt. Beim 5’er hab ich erstmals bewusst angefangen Sättigungserscheinungen im Bezug auf Far Cry wahrzunehmen. Schade, dass Primal ein einmaliger, mutiger, kreativer Ausreisser der Reihe zu bleiben scheint.

    Zuschlagen werd ich dann, wenn’s im sale die Ulti für den Preis der Standard Variante gibt 😙

    Danke, für den Test 👌

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  2. SanVio70 122940 XP Man-at-Arms Silber | 24.10.2021 - 12:50 Uhr

    Schöner Test 👍
    Da ich mit den Far Cry Spielen sehr wenig bis gar nicht vertraut bin, könnte die Nummer 6 ja mal ein erster Versuch werden. Aber hat Zeit. Bin im Moment mit Spielen gut versorgt. Wird im Auge behalten.

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  3. biowolf 32880 XP Bobby Car Schüler | 27.10.2021 - 17:49 Uhr

    Danke für den Test! FC6 hole ich mir in einem Sale und nach dem Release von ein paar Updates… am Ende ist es ja ein Ubi Spiel…

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