Fat City: Raubüberfall der etwas anderen Art

Ordnungshütern mit Rauchbomben entwischen

In Fat City aus dem Hause Heavy Iron Studios schlüpft ihr in die Rolle von Chris Knox und sollt mithilfe seiner Crew Raubüberfälle durchführen. Für 12,99 Euro erhaltet ihr im Xbox Games Store ein Xbox One Spiel, das im Wartezimmer, in der Bahn oder bei sonstigen Gelegenheiten zum Zeittotschlagen ein passabler Lückenfüller ist. Auf einem Mobilgerät versteht sich – im Konsolenbereich wirkt das 481,82 Megabyte große Strategiespiel hingegen etwas fehl am Platz.

Doch was sollt ihr überhaupt mit Chris Knox und seiner Bande anstellen? Raubüberfälle planen und anschließend erfolgreich abschließen – klingt wuchtiger als es letztendlich ist. Das Spielfeld stellt eine Art Planungstafel dar, auf der ihr zu Spielbeginn der Runde euren verfügbaren Charakteren eine Route verpasst. Die Figuren werden als kleine Plättchen dargestellt und bringen verschiedene Eigenschaften mit sich. So könnt ihr den Ordnungshütern mit Rauchbomben entwischen, müsst Barrieren sprengen oder hacken und Alarmanlagen deaktivieren – und das sogar teilweise parallel mit mehren aktiven Figuren.

Das Grundziel ist dabei immer dasselbe: Eine Bank ausrauben, optional einen Diamanten einsammeln und anschließend am Fluchtpunkt die Beute abliefern. In jedem Level könnt ihr bestenfalls drei Sterne einheimsen. Einen für die erfolgreiche Umsetzung, ein weiterer Stern für die Einhaltung der Zeitvorgabe und der dritte Stern wird euch zu Teil, wenn ihr den optionalen Diamanten sicher nach Hause geschifft habt.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen ist eine sorgfältige Vorplanung, eure Route muss vorausschauend gelegt und der richtige Zeitpunkt zum Start eures Auftritts gefunden werden. Anschließend könnt ihr eurem Werk bei der Ausführung zusehen und durch stupides Knöpfchendrücken im richtigen Moment zum Erfolg verhelfen.

Euren verdienten Anteil der Beute werdet ihr im spielinternen Shop los, der euch zahlreiche Vorteile bescherrt. Leider wird die ganze Sache dadurch noch weiter vereinfacht, was dafür sorgt, dass euch die Raubzüge durch die einzelnen Bezirke von New York vor keine großen Schwierigkeiten stellen und dementsprechend reizlos sind.

Zumindest ein paar Runden kann Fat City auf der heimischen Couch für Unterhaltung sorgen, einen Suchtfaktor entfacht es dabei definitiv nicht. Der eintönige Spielablauf, die gähnende Aufmachung und ein zu leichter Schwierigkeitsgrad machen der Herausforderung den Garaus, bevor sie überhaupt zum Nachdenken anregen kann.

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