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Grafik und Technik
Nachdem das Spiel schon beim Umfang überzeugen konnte, widmen wir uns nun dem Bereich der Grafik und der Technik. Hier sieht es nicht ganz so rosig aus. Wer Fifa Road to the Fifa Worldcup gespielt hat, der wird sich beim ersten Spielen fragen, ob er sich nicht eine Brille zulegen sollte. Das Spiel wirkt auf den meisten Fernsehgeräten äußerst unscharf. Nach einer ein- bis zweistündigen Eingewöhnungszeit der Augen, ist dies aber wieder vergessen. Wäre da nicht die zweite bittere Enttäuschung: Die verwöhnten Xbox 360 Augen erblicken flachen Rasen! Der Rasen sieht hier alles andere als schön aus.
Wohlgemerkt für Xbox 360 Verhältnisse. Wer mit diesem Spiel seine next gen Konsole tauft, der wird auch hier von der Grafik überrascht sein. Die Spieler sehen sehr detailliert und einen Tick besser als in Road to the Fifa Worldcup aus. Sie wirken viel lebendiger. Doch nicht alle Spieler sehen gleich gut aus. Denn nur die bekanntesten und die Mannschaften, die es in die WM-Endrunde nach Deutschland geschafft haben, sehen richtig schön und detailliert aus. Die Superstars des Fußballs sehen natürlich noch einen Tick schöner aus als die restlichen Spieler. So kann man nun auch zum ersten Mal die Spieler während des Spiels erkennen. Ronaldinho und Co kann man nun an den Haaren und der Art, wie sie sich bewegen, erkennen. Und auch die Stadion und Zuschauer sehen wunderschön aus. Selbst die Umgebung, wenn man einen Blick aus dem Stadion heraus erhaschen kann, wirkt realistisch. Sieht man von dem Rasen ab, hat das Spiel im Großen und Ganzen eine gute Grafik. Der zu Beginn des Artikels bereits erwähnte Konfetti-Regen wirkt im Spiel sehr gut und verleiht dem Spiel ein großes Stück an Atmosphäre. Besonders die Tatsache, dass das Konfetti am Spielfeldrand liegen bleibt schindet Eindruck. Doch es gibt neben dem wirklich schlechten Rasen auch weitere Kritikpunkte in Hinblick auf die Grafik und die Technik. So läuft das Spiel selten flüssig. Besonders bei Einwürfen treten häufig Ruckler auf. Zudem wirken die Animationen der Spieler abgehackt. Fault ein Spieler einen Gegenspieler so kann es vorkommen, dass dieser in den ersten Sekunden nach dem Faul gewöhnlich weiterläuft, dann aber nach 5-10 Sekunden plötzlich auf dem Boden liegt. In den meisten Fällen entscheidet der Schiedsrichter auch dementsprechend spät, was den Spielfluss ungemein härmt. Doch das war lange nicht genug. Es treten auch schwerwiegende Fehler auf. Bei unseren Probespielen ist es oft passiert, dass der Ball sich von alleine durchs Spielfeld bewegt. Ist man zum Beispiel gerade dabei ein Tor zu schießen, liegt der Ball plötzlich wieder im Mittelfeld. Ein weiteres Beispiel für die miserable Technik des Spiels ist Folgendes: Schießt man den Ball aufs Tor, kann es passieren, dass dieser am Torwart vorbei fliegt und sich bereits im Tor befindet. Dann hat der Torwart den Ball jedoch wieder in der Hand und es war doch kein Tor. Diese Fehler schlagen sich auch dementsprechend auf die Bewertung des Spiels aus.
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