G Prime Into The Rain

Test zum anziehenden Weltraumpuzzlespiel

Ein Hauch von Nostalgie

Test zum anziehenden Weltraumpuzzlespiel

Ihr startet in einem im Steampunkstil gehaltenen Cockpit, das einen Hauch von Nostalgie in eine moderne Umgebung bringt. Ihr befindet euch nämlich im Weltall und sollt von eurer neuen Heimat aus, zahlreiche Missionen zum Erfolg führen. Dazu wählt ihr zunächst eure kommende Aufgabe über einen in die Jahre gekommenen Röhrenbildschirm aus. Ihr beginnt mit leichten Warmmachübungen und arbeitet euch im Verlauf des Spiels zu intensiveren Rätseln vor.

Das Ziel bleibt dabei immer dasselbe: Ihr legt über einfache Drehregler die Schubkraft fest, bestimmt die Richtung und schickt eure Flugkörper auf die Reise. Nur wenn ihr alle Anziehungskräfte korrekt einberechnet, wird die kleine Rakete alle Wegpunkte meistern und heil an ihrem Bestimmungspunkt ankommen.

So müsst ihr nicht nur die Gravitation umliegender Planeten berücksichtigen, sondern auch den richtigen Winkel des Abschusses. Das Ganze stellt sich als knifflige Aufgabe heraus, bei der ihr euch durch zahlreiche Versuche langsam an den korrekten Lösungsweg herantastet.

Optisch kommt das Spiel recht schlicht daher, was dem eigentlich motivierenden Knobelaufgaben auf Dauer etwas den Wind aus dem Segel nimmt. Einmal angefangen werdet ihr euch allerdings problemlos dazu motivieren können, das angefangene Level auch zu beenden. Nach ein bis zwei Runden verpufft der Ehrgeiz an der langweiligen Gestaltung wieder.

Für kürzere Spielrunden kann G Prime Into The Rain somit für Unterhaltung sorgen. Doch für den recht hohen Preis hätte etwas mehr Langzeitmotivation im Gepäck sein müssen – zumal sich das Spiel nur an Einzelspieler richtet. Im mobilen Bereich für unterwegs ein netter Zeitvertreib, auf der heimischen Konsole hingegen fehl am Platz!

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