Generation Zero: Test zum Survival-Abenteuer im Schweden der 80er

Aus der Entfernung aufs Korn genommen

Generation Zero

 
Das Repertoire an Schießeisen reicht über dröge Standardkost nicht hinaus. Pistole, Schrotflinte und Jagdgewehr sorgen zwar für viel Schaden bei den angriffslustigen Blechbüchsen. Auf Dauer wird man aber mit Jagdgewehr und Zielfernrohr eh nur von der Distanz auf Mech-Jagd gehen.

Während die Roboter im Nahkampf ziemlich agil und clever agieren und einen gerne zu Boden befördern, stellen sie aus der Entfernung nur ein geringes Risiko dar. Um Munition zu sparen, hätten wir den kleineren metallischen Freunden gerne ein paar Dellen im Nahkampf verpasst, doch wieso zum Teufel können wir keine Eisenfaust verteilen oder mit anderen Nahkampfwaffen die Schaltkreise der Roboter zerstören?

Insgesamt agiert die KI zufriedenstellend, wenngleich sie uns des Öfteren Kopfzerbrechen bereitete. So blieben Roboter Regungslos vor uns stehen, im anderen Moment konnten sie uns aber innerhalb der schützenden vier Wände und ordentlich Entfernung entdecken. Zu einem guten Survival-Shooter gehört natürlich auch das Craften von Materialien und Gegenständen. Exakt auf dieses Spielelement wurde aber in der veröffentlichten Version verzichtet. Auch hier wurde angekündigt, es zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen zu wollen.

Darüber tröstet auch der Talentbaum nicht hinweg, welcher aus den vier verschiedenen Rubriken Kampf, Versorgung, Überleben und Technik besteht. Diese sind nochmals in zwei Stränge unterteilt und ermöglichen es euch, euren Charakter zu einem echten Survival-Experten oder einer wahren Kampf-Maschine auszubilden. Für jeden Levelaufstieg dürft ihr einen Fertigkeitenpunkt wählen und so eure Talente verteilen. Die für den Aufstieg notwendigen Erfahrungspunkte sammelt ihr durch das Zerstören von Robotern, Aufsammeln von Sammelgegenständen und durch das Abschließen von Missionen.

Während unserer Test-Session ist uns ein weiterer, ziemlich fieser Bug aufgefallen, der uns den Spielspaß raubte. Für eine Quest mussten wir eine Brücke überqueren, um zur anderen Seite der Insel zu gelangen. Dort sollten wir – wie bei fast jeder Mission – Überlebende aufspüren beziehungsweise Hinweise zu deren Verbleib finden. Nach langem Fußmarsch und einigen Schusswechseln mit Widersachern erreichten wir schlussendlich die Brücke. Als wir diese überqueren wollten, staunten wir nicht schlecht, als es Mitte der Brücke nicht mehr weiterging. Eine unsichtbare Wand versperrt den Weg hinüber. Mit diesem Problem stehen wir nicht alleine da, denn im Internet beschweren sich viele Spieler mit exakt dem gleichen Problem. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keinen Patch, der Abhilfe schafft.

12 Kommentare Added

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  1. JoWe81 38525 XP Bobby Car Rennfahrer | 03.04.2019 - 10:11 Uhr

    Super Test und sehr detailiert. Schade über das Ergebnis, aber wenn Avalance da nachpatcht werde ich da noch mal einen Blick drauf werfen. Momentan bin ich mit Looten eh bei Division2 beschäftigt, passt mir also ganz gut …

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  2. pR00d1gy 2815 XP Beginner Level 2 | 03.04.2019 - 19:54 Uhr

    Irgendwie ärgerlich, hatte mich sehr auf dieses Spiel gefreut, nur ist es nicht ganz das Spiel geworden was ich mir erhoffte. Nachdem ich den Test jetzt gelesen hab, bin ich dennoch überrascht wie hoch die Wertung ausfällt.

    Vielleicht kommt da noch was nach … mal abwarten.

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