Get Even: Test zum mysteriösen Aufenthalt in einer Anstalt

Um Ecken oder über Stellungen schießen

Gleiche Schwierigkeiten entstehen, wenn euer Smartphone eine weitere bedeutende Funktion einnimmt. Mit eurer hochmodernen Waffe könnt ihr nämlich um Ecken oder über Stellungen schießen. Vorstellen könnt ihr euch das Teil folgendermaßen: Vorne befestigt ihr je nach Verfügbarkeit ein Maschinengewehr oder eine schallgedämpfte Handfeuerwaffe. Es folgt ein Gelenk und die Steuereinheit. Links davon dient euer Smartphone als Kamera, um aus der sicheren Deckung heraus das Blei sprechen zu lassen.

Das ist zwar sehr erfrischend, mitunter jedoch auch etwas fummelig gestaltet. Die Feuergefechte können insgesamt nur bedingt überzeugen. Was zum Teil auch den unkreativen KI-Gegnern geschuldet ist. Dass sie euch wirklich mal in die Enge treiben, flankieren, oder sonstige taktische Züge anwenden, werdet ihr nicht erleben.

Mehr oder weniger verweilt ihr in eurer Deckung, kämpft ein wenig mit der Justierung eurer Waffe und eliminiert einen Widersacher nach dem anderen. Glücklicherweise sind diese Situationen recht selten. Eleganter wird es, wenn ihr verdeckt durch die Areale schleicht und eure Feinde heimlich im Nahkampf ins Himmelreich schickt.

Der erste grafische Eindruck weiß zu überzeugen. Die tollen Licht- und Schatteneffekte machen einiges her. Erst beim genaueren Hinsehen werden grobe Schwächen sichtbar. Verwaschene Texturen, eine sehr sterile Umwelt und sich oftmals wiederholende Kulissen. Zwar wird das Ganze durch neue Umgebungen immer wieder etwas aufgelockert, die meiste Zeit über wird in dieser Hinsicht jedoch zu wenig geboten. Was ermüdend fürs Auge ist und den Reiz, jeden Winkel zu erkunden, spürbar schmälert.

Trotzdem schafft es Get Even immer wieder etwas Neues zu bieten und wird von daher kaum langweilig. Hier und da gesellt sich ein kniffliges Rätsel hinzu, bei dem ihr beispielsweise den Code für eine Türsteuerung entschlüsseln sollt. Die Lösungen sind durchaus mit etwas Grübeln zu finden, werden euch aber keinesfalls auf dem Silbertablett serviert.

Kurzum, wenn ihr einen Ego-Shooter der etwas anderen Art erleben möchtet, euch eine blutdrucksteigernde Atmosphäre liegt, ihr gerne als Ermittler fungiert und ihr obendrein noch gerne Knobelaufgaben löst, dann könnt ihr Get Even für knapp 30, – Euro eine Chance geben!

Inhaltsverzeichnis

= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.

4 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. JoWe81 39455 XP Bobby Car Rennfahrer | 21.06.2017 - 16:23 Uhr

    Ist GetEven denn VR-optimiert? Würde ja total passen ;-P
    Danke für den Test, hört sich sehr interessant an – auch schön mit der alternativen Story nach Abschluss der Hauptstory

    0
  2. Thoridias83 47110 XP Hooligan Treter | 26.06.2017 - 16:42 Uhr

    Schöner Test. Aber für mich ist sowas düsteres nix mehr. Muss ja auf mein Herz Achten ich hab ja schließlich Familie ??

    0

Hinterlasse eine Antwort