Ghost Recon: Breakpoint: Test zum Open World Militärshooter

Ein Königreich für einen Sportwagen

Ghost Recon: Breakpoint

 
Die Viecher surren außerdem überall in der Gegend herum. Werdet ihr entdeckt, ist es vorbei mit der Schleicherei und Breakpoint verwandelt sich in einen wilden Deckungsshooter. Hinzu kommt, dass Hubschrauber und ein riesiger Aufklärer regelmäßig über die Karte kreisen. Wenn sie euch erwischen, tauchen aus dem Nichts Spezialeinheiten auf, die euch humorlos niedermachen.

Um euch aufzuleveln, könnt ihr euer hart verdientes Geld auch in den hauseigenen Shop stecken. Nein, nicht den von Maria, einer Selbstversorgerin, die durch Zauberhand die stärksten Waffen am Start hat. Mit zahlreichen Echtgeld-Mikrotransaktionen versehen lassen sich auch Waffen, Rüstung und allerhand zusätzlicher Quatsch erstehen. Das mündet dann in solche Sachen wie heißen Sportwagen. Wer hat hinter feindlichen Linien nicht gerne einen modernen Schlitten unterm Hintern? Noch immersionsbrechender geht es kaum noch.

Fairerweise muss man sagen, dass ihr komplett ohne Einsatz von Echtgeld durch das Spiel kommt. Ihr levelt so schnell auf, dass ihr euch jede gewünschte Fertigkeit freischalten könnt. Die KI der Gegner ist so durchschnittlich, dass wir den Einsatz von Heilmitteln und Bandagen an einer Hand abzählen können. Und in Truhen und durch die Blaupausen findet ihr immer genug starke Waffen, um euch den Feinden zu stellen.

Den ganzen Loot-Kram oder den Auflevel-Wahn könnt ihr zwar nicht abschalten, dafür jedoch für eine andere Herausforderung sorgen. Der Entdeckermodus minimiert das HUD, blendet sämtliche noch nicht entdeckte Orte auf der Karte aus und gibt euch lediglich vage Hinweise, wo ihr verschiedene Dinge finden könnt. Wir empfehlen euch: aktiviert ihn! Unser Spielerlebnis wurde dadurch so viel besser, alleine weil ihr euch mit der Welt vertraut macht, sie entdeckt und nicht nur der Versuchung erliegt eben schnell mit dem Hubschrauber von A nach B zu reisen, weil der Ort sowieso schon auf der Karte markiert ist.

Grafisch hat Ghost Recon: Breakpoint zwar eine optisch abwechslungsreiche Inselwelt mit schönen Lichteffekten zu bieten. Dafür wirkt diese wie bereits erwähnt leer und leblos. Außerdem hatte der Titel in unseren Tests mit nachladenden Texturen zu kämpfen. Obwohl auf „Auflösung“ eingestellt, wechselte die Performance-Auswahl zudem immer wieder in den „Grafik-treuen“ Modus. Dafür wissen die gut vertonten Charaktere sowie die Musikuntermalung zu gefallen.

Inhaltsverzeichnis

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15 Kommentare Added

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  1. Bergalbatros27 34415 XP Bobby Car Geisterfahrer | 09.10.2019 - 09:06 Uhr

    Vielen Dank für den Test, ich bin noch hin und her gerissen, ich persönlich empfand Ghost Recon Wildlands nicht als wirklichen Taktikshooter mit Tiefgang so wie GR 1 , aber ich hatte dennoch Spaß, mir hat UBISOFT die Möglichkeit gegeben, nicht nur aktiv loszuballern, sondern auch „stealthy“ vorzugehen, ich möchte UBI aber auch zugestehen, dass Sie mit GR Wildlands versucht haben, möglichst jeden Spielertypen gerecht zu werden, ist aber m.E. nach nicht gelungen. Bei GR Breakpoint ist es nicht besser geworden; vielmehr glaube ich ,dass Ubi hier auch noch Loot Shooter Spieler bedienen möchte, wahrlich kein weiser Entschluß, ja natürlich muss man nicht jede Kiste öffnen und , wie hier im Test erwähnt, das Beispiel mit dem Basecap und dem Helm, führen das Ganze ins lächerliche….. sehr schade, manchmal ist weniger doch mehr…. Na klar kann so ein Spiel auf der Konsole einem ARMA Spiel nicht das Wasser reichen, nicht Jeder Spieler will sich heutzutage stundenlang in die Mechanik eines Spiels einarbeiten und dann bei der ersten Kugel das Zeitliche zu segnen, verstehe ich , keine Frage, aber dennoch muss man es doch nicht übertreiben, Loot Shooter Mechaniken sollten Division 2 oder ähnlichem vorbehalten bleiben und wenn man schon nach Ausrüstung suchen muss (was ja auch in diesem Setting passt), dann bitte passend ….. Mir fehlt ,wie bei anderen UBI Spielen noch immer, ein „ausdünnen“ der generischen Fraktion, war mir schon bei GR Wildlands ein Dorn im Auge und ist in Breakpoint sicherlich nicht besser ….. Schade, dass man es verpasst hat, das Verhalten der Natur besser mit einzubeziehen…. Okay, ich werde mir das Game irgendwann kaufen, aber sicherlich nicht zum Vollpreis. Liebe UBI, nicht alles vermischen, lieber mehr fokussieren (Division 2 = Loot , GR Wildlands = Taktik/Action Shooter) , damit Werdet Ihr die Spieler dauerhafter abholen (meine Meinung)

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  2. Lord Maternus 161600 XP First Star Bronze | 09.10.2019 - 10:01 Uhr

    Sehr interessanter Test.

    Ich habe vorher noch nie ein Ghost Recon gespielt und auch seit Assassin’s Creed 2 kein Ubisoft Spiel mehr gezockt, also kann ich viele der Kritikpunkte nicht aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Für mich als Ghost-Neuling macht das Spiel wirklich viel Spaß bisher, auch wenn ich nur alleine zocke.
    Es gab schon die ein oder andere technische Macke, die etwas genervt hat oder einfach lustig aussah, aber im Großen und Ganzen bin ich bis jetzt sehr gut unterhalten. Allerdings hatte ich eben auch keinerlei Erwartungshaltung.

    Zu den Biwaks oder anderen Sachen, die einfach durch Gespräche entdeckt werden können: Da hätte man als Entwickler einfach mit der Auswahl des gewünschten Ziels in den Gesprächsoptionen enden sollen. Diese kleine Pause und das „Das ist alles, was ich weiß“ wirkt einfach dämlich.

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  3. Homunculus 129030 XP Man-at-Arms Onyx | 15.10.2019 - 14:51 Uhr

    Super Test, deckt sich mit meiner Erfahrung aus der Beta.
    Auch andere Tests werfen kein gutes Licht auf Breakpoint.

    Somit ist das Spiel nun direkt von meiner Wunschliste verschwunden. Ubisoft müsste sehr viel nachbessern und das Spiel quasi komplett umkrempeln, um es wieder näher an Ghost Recon zu bringen und das werden sie nicht machen. Sie werden vielleicht kleine Verbesserungen nachreichen und das wars. Einige Käufer werden sie oder so finden und das reicht ihnen scheinbar.

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  4. StoneBanks420 0 XP Neuling | 31.10.2019 - 10:31 Uhr

    Da ich ein Riesenfan von Wildlands war (über 400 Stunden im PvE) habe ich mich riesig gefreut über Breakpoint.

    Im Grunde bin ich auch zufrieden aber ich werde mit dem komischen Lootsystem nicht warm.

    Das wirkt einfach viel zu künstlich und aufgesetzt. Leider…

    Der „Socialhub“ ist auch noch sowas was mich persönlich sehr stört und eher nervt wenn man da hin muss. Das gleiche zählt übrigens für das Biwak. Nur nervig.

    Man hätte im Vergleich zu Wildlands NIE soviel ändern dürfen. Ein Wildlands nur an manchen Ecken poliert und ein paar kleine Neuerungen eingebaut und schwupps…hätte alles gepasst.

    Schade, Chance vertan, habe es von der Platte gelöscht und in ein paar Monaten werde ich es mal wieder installieren und mal schauen was sich so getan hat.

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  5. Garfield2808 5550 XP Beginner Level 3 | 30.11.2019 - 22:55 Uhr

    Ich mag es, trotz der ganzen Kritik bedingt durch den Vergleich zum Vorgänger. Vielleicht kein Wildlands 2 aber es ist immer noch ein gutes Spiel.

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