Golden Axe Beast Rider: Golden Axe Beast Rider Preview

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Erinnert sich noch jemand an das kleine, echsenähnliche Reittier des Erstlingswerk, welches ein schnabelähnliches Mundwerk hat? Die Reinkarnation dieses Wesens dürfte der Abrax in Golden Axe: Beast Rider darstellen. Er ist klein, wendig und spuckt auch noch Feuer, außerdem könnt ihr mit ihm auch mehreren Gegnern gleichzeitig mit einer 180°-Attacke den Gar aus machen.
Zuletzt wäre da noch der Mirigore zu nennen, ein Hühne für sich, welcher am ehesten mit einer rasierten Miniversion von King Kong gleichzustellen wäre. Wo der Mirigore jedoch hinhaut, da wächst erstmal kein Gras mehr.

Fragt man sich heute natürlich kopfschüttelnd, warum Golden Axe Anno 1989 indiziert wurde, so könnte man zumindest eine USK ohne Jugendfreigabe für den neuesten Ableger vermuten. Neben dem brutalen Abschlachten inklusive diverser Finishing Moves und dem gleichzeitigen Verteilen von massig Blut behandelt eure Amazone auch ihre Reittiere nicht gerade zimperlich, sondern verwendet sie nur als mittel zum Zweck. Dem Raptor z.B. rammt sie ihr Schwert in den Rücken um ihn damit als eine Art Joystick zu steuern. Das arme Vieh verliert dabei natürlich reichlich Blut, welches nur durch Abschlachten eurer Widersacher wieder gefüllt werden kann – gelingt es das nicht rechtzeitig, so stirbt euch das Tier sprichwörtlich unter dem Hintern weg.

Das Leveldesign erinnert stellenweise stark an Old School-Zeiten. Trefft ihr auf einen Pulk mordender und brandschatzender Fieslinge, so bewegt sich der Spielabschnitt solange nicht weiter, bis ihr alle abgemurkst habt – ganz im Stile der Golden Axe-Vorlage. Auch empfiehlt es sich nicht unbedingt, sofort den Anführer der Truppe umzulegen, denn wenn ihr das macht, so geraten dessen Anhänger in eine Art Berserkerzustand und werden dann erst richtig zu einem Problem.

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