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Eine Karriere als Rocker
Guitar Hero: World Tour ist trotz der neuen Instrumente noch immer ein typischer Guitar Hero Titel. Während der Songs habt ihr eure Abfolge von Noten, die ihr spielen müsst, während im Hintergrund ein vorgefertigter oder euer eigener Charakter auf der Bühne eine riesige Show abzieht. Am Gameplay der Gitarre wurde dabei kaum etwas geändert, die Noten fliegen noch immer vom Horizont zu euch heran und ihr müsst sie im richtigen Moment treffen. Neuerdings gibt es jedoch markierte Abschnitte, in denen ihr das neue Touchpad der Gitarre nutzen könnt und die Noten nicht mehr extra anschlagen müsst. Wie dies genau funktioniert, konnten wir leider mangels Hardware noch nicht näher testen. Neu ist natürlich die Schlagzeughandhabung, wobei sich Guitar Hero: World Tour natürlich von der Optik her an der Gitarre orientiert hat, es gibt jedoch sechs „Tasten“, denn neben die beiden Hi- Hats und den 3 Drums gibt es noch die Kickdrum, die per Fußpedal bedient wird. Die Kickdrum wird durch eine Leiste dargestellt, die quer zum Notenhorizont steht. Auch beim Bass gibt es kleinere Neuerungen, auch hier gibt es nun eine sechste „Taste“, die ebenso wie die Kickdrum auf dem Screen dargestellt wird. Diesen Ton spielt ihr, indem ihr anschlagt, ohne eine farbige Taste zu drücken. Das Mikrophon funktioniert so, wie ihr es auch aus anderen Spielen kennt, der Text wird eingeblendet und ihr müsst die richtige Tonhöhe mit eurer Stimme treffen.
Der Karrieremodus wurde im Vergleich zum Vorgänger erweitert. Es gibt fünf unterschiedliche Modi, die sich jeweils nach der Art der Instrumente richten. Vier der fünf Modi stellen die Solokarrieren der einzelnen Instrumente dar (Gitarre, Schlagzeug, Bass, Mikrophon). Der letzte Modus ist die Bandkarriere, welche online oder offline gespielt werden kann. Leider wird jede der Karrieren getrennt behandelt und so nützt es euch beispielsweise nichts für das Schlagzeug, wenn ihr mit der Gitarre die Karriere beendet habt. Ihr müsst also jedes Mal komplett von vorne beginnen, dies gilt natürlich auch für die Band. Wie der Name des Spiels schon andeutet, werdet ihr im Laufe eurer Karriere viel in der Welt herumkommen und die unterschiedlichen Länder und Orte mit verschiedenen Songs beglücken.
Spielt Gigs auf der
ganzen Welt
Sämtliche Karrieremodi sind ähnlich aufgebaut und weichen etwas von den Vorgängern ab, so bekommt ihr nun nicht mehr 4 Songs zur Auswahl, die ihr in beliebiger Reihenfolge bestehen könnt. Stattdessen ist das Ganze etwas freier aufgebaut, ihr bekommt verschiedene Aufträge mit festgeschriebenen Setlisten, deren Songs ihr dann auch alle der Reihe nach schaffen müsst, um den Auftritt erfolgreich abzuschließen. Ist der Gig bestanden, werdet ihr bezahlt und mit neuen Aufträgen belohnt, die ihr annehmen könnt. Da ihr eigentlich immer zwischen mehreren Gigs wählen könnt, besteht theoretisch die Möglichkeit Auftritte auszulassen, allerdings könnt ihr dann logischerweise auch nicht die Lieder daraus frei spielen. Das war es aber auch schon an spielerischer Freiheit, leider fehlen so Kleinigkeiten wie Charts, Fans oder Sonderauftritte. Im Prinzip läuft die Karriere so ab, als würdet ihr die ganzen Songs nacheinander herunter spielen, nur dass dies eben etwas schöner verpackt ist. Etwas mehr Abwechslung und Gimmicks hätten dem Spiel sicherlich nicht geschadet. Dennoch bringen die Karrieremodi jede Menge Spaß und profitieren vom tollen Gameplay und der grandiosen Tracklist.
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