Horror Tales: The Wine: Test zum mediterranen Horror-Ausflug

In vite vita

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie man heutzutage ein potentielles Horrorspiel konzipiert, dann greift einfach die aktuellen Geschehnisse des alltäglichen Lebens auf, mischt diese mit einer gehörigen Portion Fantasie, schüttelt den wilden Cocktail ein- bis zweimal ordentlich durch und schon habt ihr die vielversprechende Grundlage für ein schauriges Videospielerlebnis geschaffen.

So ähnlich dürfte es wohl auch bei der Umsetzung zu Horror Tales: The Wine vonstattengegangen sein. Nahezu die gesamte Menschheit fiel nämlich einer furchterregenden Pandemie zum Opfer und nur eine äußert seltene Rotweinflasche verspricht die Heilung – was sich tatsächlich wie ein schlechter Witz anhört, wird im Horror-Ausflug zur virtuellen Realität.

In der Rolle von Martí Vermelló schnappt ihr euch kurzerhand ein freies Boot und segelt schnurstracks gen Weinkellerei der fiktiven Hauptstadt, um ein kostbares Fläschchen des vitalisierenden Traubensafts zu ergattern, denn schon eine geringe Menge davon könnte das Überleben der wenigen Übriggebliebenen sichern.

Schon bald erreicht ihr eine mysteriöse Insel und legt am hiesigen Dock an. Nachdem ihr euer Wassergefährt festgebunden habt, macht ihr euch schon gleich auf den Weg in die unheimlichen Kellergewölbe der Familie Banydebosc.

Eure hoffnungsvolle Zuversicht wird jedoch scharf unterbunden, als euch ein süßlicher Hauch des Todes ins Gesicht bläst. Sämtliche Bewohner der Insel wurden nämlich aufgrund der aussichtslosen Lage in ihren eigenen Häusern erbarmungslos eingesperrt und letzten Endes ihrem fatalen Schicksal überlassen. Keine Menschenseele hat die grausamen Taten überstanden – so scheint es zunächst.

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