Metro Exodus: Test zum aufpolierten Ausreißversuch von Artjom

Einer dieser wenigen Verrückten

Der vom Fernweh geplagte Artjom spielt nicht nur in den Romanen von Dmitry Glukhovsky die eigentliche Hauptrolle, sondern aus seinen Augen erlebt ihr auch spielerisch die von den Büchern inspirierte Metro-Saga. Nach einem atomaren Angriff kämpft der verbliebene Teil der Bevölkerung in der stickigen Dunkelheit des niemals endenden Tunnelsystems der Moskauer U-Bahn ums nackte Überleben.

Nur wenige trauen sich an die verstrahlte und mit fürchterlichen Kreaturen übersäte Oberfläche. Einer dieser wenigen Verrückten ist Artjom. Doch ihn treibt weniger die Gier nach großer Beute zu seinen riskanten Ausflügen ans Tageslicht, sondern viel mehr der Drang nach Freiheit und die unstillbare Hoffnung, dass der von politischen Machtspielen und brutaler Unterdrückung durchzogene Kerker nicht die Endstation seines Lebens darstellt.

In Metro Exodus, das am 15. Februar 2019 seine Veröffentlichung auf der Xbox One feierte, erfüllt sich Artjom endlich seinen Traum und eine wilde Odyssee durch in die weitläufigen sowie facettenreichen Gefilde Russlands nimmt seinen Lauf. Was euch dabei vor Freude aus dem Sessel hebt und wo der Schuh drückt, erläutert euch unser ausführlicher Test zu dem packenden Abenteuer.

Wir knüpfen uns in diesem zweiten Test nun die technische Seite von Metro Exodus vor. Und das aus gutem Grund, denn seit dem 18. Juni 2021 steht für alle stolzen Besitzer von Xbox Series X|S ein kostenloses Upgrade zur Verfügung.

Kommen wir direkt zur Sache. Nach dem monströsen 67 Gigabyte großen Update werden euch die ersten Eindrücke zwar kaum aus den Latschen hauen, doch der vorher schon hübsche Ego-Shooter erstrahlt in erster Linie dank der neuen Lichteffekte sichtlich beeindruckender auf dem Bildschirm. „Ray Traced Global Illumination“ lautet neben weiteren optischen Spielereien die große Zauberformel.

Was in der Praxis bedeutet, dass Lichtstrahlen in Echtzeit berechnet werden und von anderen Objekten abgestrahlt beziehungsweise gestreut werden. Durchkreuzt ihr beispielsweise einen schwach beleuchteten Gang, ändert sich die Lichtausbeute einer kleinen Gaslaterne der Oberflächenbeschaffenheiten entsprechend. Heißt, während sich ein metallisches oder gläsernes Objekt durch die aufprallenden Lichtstrahlen in eine eigene streuende Lichtquelle verwandelt und die Räumlichkeit damit zusätzlich erhellt, wird ein raues Mauerwerk zur Endstation der Lichtflut.

Inhaltsverzeichnis

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14 Kommentare Added

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  1. Krawallier 27860 XP Nasenbohrer Level 4 | 31.10.2021 - 13:28 Uhr

    Ich wünsche mir für die ersteb beiden Teilen ein Series Upgrade, die sind viel besser als der dritte Teil. Ich war sehr von der Story enttäuscht und der ständige Ortswechsel führte dazu, dass sich die Story kaum entwicklen konnte. Ich hätte es leiber gehabt das Teil 3 in der Metro gespielt hätte und quasi da endet wo Teil 3 anfängt.

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