Mindjack: Der futuristische Action Shooter mit geistlicher Manipulation im Test

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Spielerischer Bockmist zum Abgewöhnen
Hörte sich bis hier her noch alles nach einem durchschnittlichen Titel an, platzt euch spätestens der Kragen, sobald ihr den Controller in die Hand nehmt. In der Kampagne lauft ihr von einem sterilen Flur zum nächsten unschönen Zwischenflur und erledigt dabei möglichst viele Gegner in einem Korridorstrom. Dabei kommen zahlreiche Maschinengewehre zum Einsatz. Die Trefferquote könnt ihr bei der ungenauen Zielvorrichtung kaum beeinflussen. Kopfschüsse landen im Grafiknirwana und das Blut fließt nur, wenn das Spiel gerade Lust dazu hat. Zückt ihr die Handfeuerwaffe wird das Zielen noch schwieriger und auch hier geht ein ganzes Magazin nicht in den Schädel, sondern ins Jenseits. Demnach müsst ihr immer versuchen Körpertreffer zu landen, was bei verdeckten Bösewichten schnell mal nach hinten los gehen kann. Somit stürmt ihr von einem Areal zum nächsten, versklavt irgendwelche Soldaten mit einem Druck auf RT, bevor sie das Zeitliche segnen und nehmt in der Deckung eure Stellung ein. Das Deckungssystem ist ebenfalls zum Abgewöhnen.

Angelehnt an eine Kiste könnt ihr nicht über sie hinweg-, sondern nur links oder rechts an ihr vorbeischießen. Ein Schild, das euch unten herum im freien stehen lässt, reicht als Ganzkörperschutz bei der verblödeten KI des Gegners locker aus. Übernehmt ihr den „Geist“ einer Maschine wird die Steuerung ebenfalls zum Graus. Deswegen konzentriert ihr euch nach nur wenigen Metern lediglich darauf die gegnerischen Truppen mit eurem Agenten wegzupusten.

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