Moonscars: Test zum knallharten Metroidvania-Plattformer

Dark Soulvania

Als der Schöpfer Menschen und Lehmburten erschuf, wusste er noch nicht, dass sich seine verdorbenen Geschöpfe bald gegen ihn wenden würden. Tief betrübt schickt er seine furchtlose Armee von couragierten Makellosen los, um dem rebellischen Aufbegehren endgültig ein Ende zu setzen. Doch viele dieser furchtlosen Helden sind bereits während der Schlacht gefallen und nur noch wenige sind übrig.

In Moonscars schlüpft ihr in die Rolle von Irma der Grauen, eine der letzten Überlebenden, die sich der wiederstrebenden Brut entgegenstellen. In bester Castlevania-Manier kämpft ihr euch dabei durch hübsche 2D-Pixelwelten, spürt versteckte Geheimräume auf und beißt aufgrund der knallharten Kämpfe oftmals ins virtuelle Gras – das Soulslike-Prinzip lässt herzlich grüßen.

Denn das erbarmungslose Spielgeschehen verzeiht nahezu keinen Fehler, sodass euch der Tod schneller ereilt, als ihr Dark Souls sagen könnt. So reicht manchmal nur ein einziger Treffer aus, bevor ihr entkräftet zusammensackt und das Zeitliche segnet.

Der schonungslose Plattformer richtet sich dementsprechend eher an frustresistente und masochistisch veranlagte Zocker, die diesem gnadenlosen Trial-and-Error-Prinzip etwas abgewinnen können, alle anderen sollten um Moonscars einen großen Bogen machen.

Sobald ihr von einem der zahllosen Feinde niedergestreckt wurdet, hinterlasst ihr eine schimmernde Aura an eurem „Grab“, die ihr einmalig wiederaufnehmen könnt, um somit das gesammelte Knochensalz zu sichern, das ihr im vorherigen Lauf bis dahin eingesackt habt.

Dieses könnt ihr nämlich an Speicherpunkten in Form von Spiegeln für Verbesserungen eurer Kämpferin eintauschen, um dahingehend stärker und ausdauernder zu werden. So schaltet ihr beispielsweise eine verheerende Explosion frei, die nicht nur Feinde sondern auch brüchige Wände wegbläst, oder ihr erschafft kurzerhand einen Klon, der euch tatkräftige Unterstützung leistet.

Sollten euch wuchtige Treffer nicht sofort ins Jenseits befördern, könnt ihr verlorene Gesundheit mittels Sekrets wiederherstellen. Mit jedem erfolgreichen Attacke füllt sich diese auf, sodass erlittene Wunden theoretisch nach jedem Kampf geheilt werden können. Dafür müsst ihr allerdings kurz innehalten und könnt euch währenddessen nicht verteidigen oder bewegen, sodass ihr dies stets an einem sicheren Platz durchführen solltet.

Inhaltsverzeichnis

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5 Kommentare Added

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  1. Robilein 720625 XP Xboxdynasty All Star Bronze | 27.09.2022 - 20:01 Uhr

    Knallhart kann ich bestätigen. Weiß nicht wie oft ich schon das zeitliche gesegnet habe🙈🙈🙈

    Die Grafik und die Atmosphäre sind sehr stimmig finde ich.

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    • [email protected] 3125 XP Beginner Level 2 | 28.09.2022 - 01:26 Uhr

      Ja da bin ich bei Dir und ich muss leider ganz klar und brutal sagen, dass dieses Spiel (seit langem mal wieder) ein optischer wie akustischer Blender ist und maximal eine 5.5 verdient. Schwammige Steuerung und merkwürdiges Blockverhalten – Erfolg und Misserfolg scheinen hier sehr zufallsabhängig zu sein. Hatte mich sehr gefreut und bin auch wirklich enttäuscht!👎👎

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  2. SolidBayer 46300 XP Hooligan Treter | 27.09.2022 - 21:13 Uhr

    Wenn ich Metroidvania seh, freu ich mich immer. Allerdings ähneln sich da sehr viele Spiele sehr.

    Das schaut z. B. so aus wie Blasphemius. Sowas wie Hollow Knight würde ich hingegen gerne nehmen.

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  3. Viking2587 68225 XP Romper Domper Stomper | 28.09.2022 - 06:55 Uhr

    Cooler Test 🙂

    Das Spiel ist für mich aber schon zu frustrierend 🤣 deswegen liegt bspw auch Elden Ring immer noch so gut wie ungespielt im Schrank 😅

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    • Vollekannehoschi 10544 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 28.09.2022 - 09:53 Uhr

      Ich bin absoluter Souls Like Neuling und mit Elden Ring eingestiegen.
      Bin, nach einer kurzen Einarbeitung, aber mit dem Spiel wirklich gut klar gekommen, da man eigentlich nie „an dieser einen Stelle“ festhängt.
      Es lohnt sich. Wirklich!

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