My Time at Portia: Test zur knuffigen Lebenssimulation

Stardew Valley meets Minecraft

My Time at Portia

 
Dabei spielt My Time at Portia geschickt mit den benötigten Baumaterialen, denn meist benötigt ihr für eine Fertigung vorerst weitere Maschinen, um zum Beispiel Holz zu Brettern oder Kupfer zu Sägeblättern zu verarbeiten. Hier müsst ihr geschickt abschätzen, welche Rohstoffe ihr in welchem Prozess braucht, wann ihr welche Werkstätte zuerst baut – und vor allem wie ihr das alles finanziert.

Denn einige der wertvollen Stoffe bekommt ihr in den Minen rund um Portia, in denen ihr eine wöchentliche Schürfgebühr entrichten müsst. Einmal gezahlt, entlässt euch der Titel in ein Minecraft-ähnliches Setting, in dem ihr euch mit Spitzhacke sowie Jetpack bewaffnet durch das Gestein fräsen dürft. Allerdings gestalten sich diese Ausflüge recht monoton, denn weder ist die Umgebung besonders schick noch gestaltet sich das Bergbaugameplay abwechslungsreich. Wenigstens habt ihr die Wahl, mit einem Scanner zusätzlich auf die Jagd nach Relikten aus der Vorzeit zu gehen und so neue Quests freizuschalten.

Quests? Richtig, denn My Time at Portia webt um das Crafting herum einige nette Geschichten, die euch die Historie der Welt sowie die unterschiedlichen Charaktere näher bringen. Der Zwist zwischen Wissenschaftlern und Kirche wird dabei ebenso beleuchtet wie die persönliche Historie der anderen Stadtbewohner. Meist dreht es sich dabei – na klar – ums Craften, sodass ihr für die Gemeinschaft Güter herstellt und so zum Beispiel aktiv das Stadtbild von Portia verbessert. Später tretet ihr sogar in Echtzeitkämpfen gegen verschiedene Monster sowie Bosse an. Die Fights gehen jedoch über rudimentäre Angriffe sowie kleine Ausweichrollen nicht hinaus,

Als weiterer Rollenspielaspekt gesellen sich die Erfahrungspunkte hinzu, die ihr neben Geld für absolvierte Aufträge und das Abbauen von Rohstoffen erhaltet. Steigt ihr eine Stufe auf, schaltet ihr Fähigkeitspunkte frei, die ihr beispielsweise in eure Ausbeute beim Craften oder eure Ausdauerfähigkeit investieren dürft. Denn je mehr ihr arbeitet, desto schneller sinkt eure Ausdauer. Ist die Leiste leer und habt ihr keine Nahrungsmittel zur Ausdauersteigerung dabei, könnt ihr einen Haken an den Tag machen und lieber ins Bett gehen. Das empfiehlt sich sowieso regelmäßig, denn leider könnt ihr in My Time at Portia nicht manuell speichern und euer Charakter fällt nach 3:00 Uhr nachts automatisch in den Tiefschlaf.

15 Kommentare Added

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  1. Hammer 45195 XP Hooligan Treter | 30.04.2019 - 22:38 Uhr

    Hört sich nach nem schön Aufbau/crafting Spiel an hätte es mir auch fast geholt

    0

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