My Time at Portia

Test zur knuffigen Lebenssimulation

In Papas Fußstapfen

My Time at Portia

 
Der Frühling ist da, Zeit für Entspannung und Abenteuer an der frischen Luft! Und wenn der April euch dann doch mal mit schlechtem Wetter dazwischenfunkt, warum nicht ein paar entspannte Stunden im virtuellen Portia verbringen? Mit My Time at Portia bringen euch die Entwickler von Pathea Games eine zauberhafte Lebenssimulation im Stile von Stardew Valley auf die Xbox One. Was der Titel alles kann, verrät unser Test.

Willkommen in Portia! Nachdem ihr mit dem integrierten Charaktereditor eine weibliche oder männliche Spielfigur erschaffen habt, verschlägt euch die Geschichte von My Time at Portia in ein zauberhaftes Küstendorf, in dem ihr die alte Werkstatt eures Vaters übernehmen sollt. Schnell fällt euch etwas an der Landschaft auf: Die süßen Holz- und Steinhäuschen werden von verfallenen und überwucherten Wolkenkratzern überschattet. Denn die Spielwelt, in der ihr euch befindet, hat bereits eine Apokalypse hinter sich!

Doch keine Panik, My Time at Portia ist kein dystopisches Spiel, sondern webt die alte Zivilisation nur geschickt in die eigene Lore ein. Zwar geht es im beschaulichen Städtchen niedlich-friedlich zu, es bekriegen sich jedoch die Fraktionen der Kirche sowie der Wissenschaftler, die sich uneins darüber sind, was man mit den Informationen der alten Welt anfangen möchte. Und mittendrin landet ihr, denn das Indie-Spiel, welches Genre-Fans an Harvest Moon und Stardew Valley erinnern wird, kommt mit mehr als nur bloßem Craften daher.

My Time at Portia ist vollgepackt mit Spielelementen sowie Facetten in der Welt, die ihr entdecken dürft. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Lebenssimulation. Ihr steht morgens aus eurem Bett auf, repariert euer neues Zuhause, dekoriert es mit Möbeln sowie Stoffen und macht euch danach an die Arbeit. Hierfür steht euch neben einer Werkbank, an der ihr Axt und Spitzhacke zum Abbau von Holz und Stein bauen könnt, auch eine Konstruktionsstation für Maschinen zur Verfügung. Anhand unterschiedlicher Bauanleitungen setzt ihr hier Schleifmaschinen oder Schmelzöfen zusammen, welche wiederum neue Arten der Ressourcenverarbeitung freischalten.

8 Kommentare Added

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  1. Lord Maternus 16460 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 16.04.2019 - 10:20 Uhr

    Ein aufschlussreicher Test. Hatte schon mit dem Spiel geliebäugelt, wenn auch nicht gleich zum Release.
    Zum Fazit: Fehler in der deutschen Übersetzung sind leider bei Indie-Games noch sehr verbreitet, was ich wirklich schade finde. Viele der Spiele sind ja trotzdem super spielbar, aber sowas macht einfach einen schlechten Eindruck. Das Speichern beim Schlafen ist in den ähnlichen Stardew Valley und Graveyard Keeper auch nicht anders gelöst, das wird also zumindest Genre-Fans nicht so sehr stören, denke ich. Lang Ladezeiten und eintönige Minen / Dungeons sind auch nicht unbedingt das, was man sich wünscht.

    Insgesamt bin ich immer noch heiß auf das Spiel und besonders meine Liebste würde es wohl mögen, aber mit Graveyard Keeper im GamePass und dem immer noch erwarteteten Update für Stardew Valley (und auch Graveyard Keeper xD), gibt es aktuell noch keinen Grund, die 30€ auszugeben.

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  2. Eminenz 28720 XP Nasenbohrer Level 4 | 16.04.2019 - 10:24 Uhr

    Liest sich doch ganz gut.
    Vielen Dank für den guten und ausführlichen Test.

    Meins wurde gestern verschickt, bin gespannt ob’s heute kommt.
    Freue mich drauf auch wenn es wohl nicht an stardew Valley rankommen wird.

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  3. Homunculus 69265 XP Romper Domper Stomper | 16.04.2019 - 12:10 Uhr

    Schöner Test, danke dafür~

    Habe es mir gestern spontan noch kurz vor 12 im E-Shop vorbestellt und schon ein wenig reingeschnuppert. Der Preis ist halt selbst ohne Sale vollkommen in Ordnung.

    Bei der Grafik und dem Design der Charas musste ich direkt an Wind Waker denken.

    Die Übersetzungsfehler fallen bisher nicht so arg auf. Immerhin gibt es eine deutsche Übersetzung – etwas was oft nicht mal große Entwickler/Publisher bei ihren Spielen schaffen/für nötig halten.

    Schade dass die Switch Version so miserabel ausfällt.
    Gerade bei Grindspielen, spiele ich lieber auf dem Handheld, da man dabei schön noch nebenbei was auf dem TV schauen kann.

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    • Eminenz 28720 XP Nasenbohrer Level 4 | 16.04.2019 - 12:31 Uhr

      Habe auch lange überlegt für welches System ich mir das Spiel hole.
      Finde es eigentlich, ähnlich wie stardew Valley, perfekt für den Handheld Modus.

      Die schwache technische Umsetzung der Switch Version war dann der Grund es für die one zu holen.

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    • Quentara 5235 XP Beginner Level 3 | 16.04.2019 - 12:56 Uhr

      Ich glaube, dass das Spiel auf der Unity Engine basiert. Die ist auf der Switch, wenn die Entwickler da nicht perfekt optimieren, noch arg eingeschränkt.

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    • Achilles1984 1180 XP Beginner Level 1 | 16.04.2019 - 12:58 Uhr

      Für Apple Geräte gibt es die App „OneCast“. Damit kannst du Spiele von der Xbox auf dein Handy / Tablet streamen und nebenbei Fernsehen schauen. Bin immer noch am überlegen ob ich es mir holen soll. Habe bei Subnautica im Sale zugeschlagen und bin von dem Spiel begeistert. Vll wenn ich mit Subnautica durch bin schaue ich mir das hier an.

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      • Homunculus 69265 XP Romper Domper Stomper | 16.04.2019 - 13:21 Uhr

        @quentara Unity scheint generell wohl nicht so der Traum für Konsolenspiele zu sein. Ich erinnere mich da an Layers of Fears für XB.. das Spiel lief so grottig schlecht auf der originalen XBO. Oder auch Yooka-Laylee mit den „Unity Rucklern“.

        @achilles1984 Interessant, nur habe ich keine Apple Geräte.
        Für Android scheint es nicht so ohne weiteres möglich.

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  4. Detti 560 XP Neuling | 16.04.2019 - 22:40 Uhr

    Bin etwas entäuscht. Vermisse die Umgebungsgeräusche (Schritte, Wind, Vögel) und ziemlich lange Ladezeiten.

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