NHL 20: Test zu EAs Eishockeyspektakel

Schöne CHEL-Welt, lahme Menüs

NHL 20

 
Erneut flitzt ihr wieder über die Outdoor-Rinks dieser Welt und haut euch die Checks auf zugefrorenen See oder Flüssen um die Ohren. Euren eigenen Spieler passt ihr von den Schlittschuhen bis zur Mütze individuell an. Hierfür stehen euch Sporttaschen als Lootboxen zur Verfügung. Die lahmen Menüs machen die Anpassungen jedoch zu einer Tortur.

Ihr ruft erst euren Spieler auf, wählt dann zum Beispiel die Kategorie „Oberteile“ und müsst entscheiden, ob ihr euch die Trikots, Hoodies oder Jacken ansehen wollt. Dies ausgewählt gelangt ihr in ein weiteres Untermenü, indem ihr aus NHL-, Brand- oder CHEL-Kleidung wählt. Dann geht es in ein weiteres Untermenü, in dem ihr endlich eure Kleidung anlegt. Und das alles schnarchlangsam mit 3D-Effekt.

Dafür fällt euer Loot umfangreich aus, selbst Torsound und Jubelanimationen könnt ihr anpassen. In der World of CHEL tretet ihr entweder einem Club bei, um in der EA Sports Hockey League auf Punktejagd zu gehen, messt euch im Pro-AM mit Teams der Profis, oder tretet in NHL THREES zu dritt gegeneinander an. Besonders witzig ist der NHL ONES Eliminator, in dem ihr mit insgesamt 81 Spielern in einem Ausscheidungsturnier zockt.

Im Vergleich zur World of CHEL wurden die anderen Spielmodi eher sträflich vernachlässigt. Bei Be a Pro könnt ihr von einer Karriere-Story wie bei FIFA oder der Konkurrenz nur träumen. Und auch der Franchise Mode kommt ohne großartige Neuerungen daher. Lediglich Ultimate Team erhält mit den Squad Battles, in denen ihr gegen KI-Teams anderer Spieler antretet, neuen Helden-Karten sowie einem erweiterten Herausforderungssystem weitere Verbesserungen.

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