Orangeblood: Kurztest zum 16-Bit Hip-Hop Rollenspiel

Fazit

Orangeblood

 
Könnten wir nur das Potenzial eines Titels bewerten, Orangeblood würde in die Award-Regionen vorstoßen. Die stylische 16-Bit-Grafik strotzt nur so vor Details, der Soundtrack liefert euch fette Beats und die Hip-Hop-Kultur der 90er Jahre gepaart mit klassischen JRPG-Elementen ist eine grandiose Designentscheidung.

Leider krankt Orangeblood gleichzeitig an der mäßigen Umsetzung dieser Kernelemente. Die möchtegern-coolen Dialoge lösen eher Fremdscham als Gangster-Feeling aus, während die rundenbasierten Kämpfe durch zufallsgenerierte Waffen und skalierende Gegner Probleme mit dem Balancing haben.

Zumindest in Sachen Kämpfe besteht die Hoffnung, dass die Entwickler noch einmal nachpatchen. Bis dahin bleibt Orangeblood ein Titel, den wir so gerne geliebt hätten, würde er es uns nicht so sauschwer machen. Orangeblood ist rau und edgy – ganz wie die Charaktere in New Koza.

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Inhaltsverzeichnis

The Good

  • Spaßige Mischung aus JRPG und Hip-Hop-Kultur
  • Stylischer 16-Bit-Look
  • Sprites und Grafiken mit viel Liebe zum Detail
  • Zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten mit der Welt
  • Nette Kampfgrundlagen und Spezialfähigkeiten
  • Atmosphärisch passender Soundtrack

The Bad

  • Schwache und übertriebene Dialoge
  • Waffen und Gegenstände nur zufallsgeneriert
  • Stärke der Gegner skaliert mit eigenem Level
  • Balancing-Probleme in den Kämpfen
  • Gameplay-Loop bereits nach ein paar Stunden ausgeschöpft
  • Orientierungsverluste durch kleine Minimap
  • Teils verwaschene Kanten durch fehlende pixelgenaue Skalierung
5.0

2 Kommentare Added

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  1. Lord Maternus 125200 XP Man-at-Arms Gold | 22.10.2020 - 13:14 Uhr

    Noch nie von dem Titel gehört. Die Idee klingt wirklich nett, was sich ja auch im Fazit widerspiegelt, aber so werde ich es wohl auch nicht bereuen, nix davon gehört zu haben.

    0

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