Overlord: Overlord Review

Seite 5

Die Präsentation
Soviel Liebe zum Detail und eine derartige Fülle an Objekten ist mir selten zu Augen gekommen. Hier muss ich den Jungs und Mädels der Triumph Studios aus den Niederlanden ein klares Lob aussprechen!
Alles wirkt wie aus einem Guss und unwahrscheinlich lebendig! Schmetterlinge, Pusteblumen, Staubpartikel, unter eurer Last zur Seite brechende Weizenfelder und Gräser, dichte Wälder, satte Büsche und wunderschöne Lichteffekte erfreuen das Auge.
 
Wo viel Licht ist fällt bekanntlich aber auch Schatten:
es wird weitesgehend, aber nicht ausnahmslos, auf Eyecatcher wie beispielsweise Bump-Mapping oder Pixel Shader verzichtet. Der eigentlich gute Gesamteindruck wird zudem ein wenig durch die öfters auftretenden Slowdowns, den teils extrem hölzernen Animationen und nicht zuletzt durch den manchmal deutlich sichtbaren Grafikaufbau am Horizont geschmälert.
 
Die Musik ist thematisch passend, wird allerdings eher spärlich eingesetzt. Insgesamt wirkt sie aber sehr atmosphärisch und wird an den richtigen Stellen eingesetzt.
Zu den Soundeffekten ist zu sagen, dass auch sie gut gemacht worden sind (Die Laufgeräusche des Overlords oder das Horn zum Ruf der Schergen sind einfach hörenswert) und ihren Zweck erfüllen.
 
Negativ ist aber an dieser Stelle zu erwähnen, dass in unserer Testversion durch einen Bug willkürlich hin und wieder die Soundeffekte und Sprachausgabe komplett ausgesetzt haben. Wir hoffen, dass dies in der Verkaufsversion behoben wurde.

Inhaltsverzeichnis

Noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort