Q.U.B.E. 2: Test zum quadratischen Knobelspaß

Gelungenes Gesamtpaket

Während eures ambitionierten Aufstieges gen Turmspitze werdet ihr mit kleinen, feinen Details verwöhnt, die den durchgehend monochromen Levels zumindest teilweise entgegenwirken. So können beispielsweise die toll dargestellten Licht- und Schatteneffekte durchaus verzücken und die scharfen Texturen sorgen letztlich für eine ausgesprochen stimmige Präsentation, auch wenn die meist einfarbigen Levels auf Dauer ermüden.

Die häufig emotionalen Musikstücke gehen durchaus unter die Haut, gerade wenn stimmungsvolle Melodien die pure Verzweiflung eurer Protagonistin spürbar repräsentieren. Aber auch hoffnungsvolle Spielmomente werden akustisch wunderbar aufgegriffen und zärtlich in eure Ohrmuscheln transportiert. Die ausschließlich englische Sprachausgabe unterbricht immer wieder die bedrückende Isolation eurer Protagonistin und kann dabei auf ganzer Linie überzeugen. Wer den englischen Dialogen nicht folgen kann, darf die viel zu kleinen deutschen Untertitel benutzen.

Zu guter Letzt könnt ihr euch auf eine makellose Steuerung freuen, die das eifrige Würfelplatzieren zur echten Spaßgranate werden lässt. Ein schnelles, unkompliziertes Wechseln zwischen den drei Farben ermöglicht euch flinke Manöver und garantiert euch ein packendes Spielerlebnis. Jede Aktion kann absolut zielsicher und punktgenau ausgeführt werden – selbst über große Distanzen könnt ihr fehlerfrei taktieren und an der Lösung werkeln – sodass einem motivierenden, unterhaltsamen und spaßigen Abenteuer nichts im Wege steht.

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