RiMS Racing: Test zum authentischen Ritt auf zwei Rädern

Fazit

Raceward Studio setzt unter der Flagge von Nacon mit RiMS Racing eine echte Marke, was den motorisierten Rennsport auf zweirädrigen Untersatz angeht. Gerade in den Kapiteln Fahrphysik, Sound und ansatzweise bei der Karrieregestaltung trumpft das Rennspiel auf.

Die überschaubare Auswahl an originalgetreuen Feuerstühlen fast aller namhaften Herstellern Europas und dem Land der aufgehenden Sonne erfordern wie im echten Leben viel Gefühl und Konzentration, um auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden unfallfrei über die anspruchsvollen Streckenverläufe ins Ziel zu gelangen.

Gerade in der authentisch umgesetzten Helmkamera wird ein beeindruckendes Fahrgefühl übermittelt, dem keines der überschaubaren Konkurrenten das Wasser reichen kann. Zusammen mit einer imposanten Soundkulisse, einer gelungenen Auswahl an Strecken und Motorrädern sowie einer mit frischen Ideen gestalteten Karriere kommen vor allem Einzelspieler hier fast voll auf ihre Kosten.

Fast, weil die technische Darbietung von RiMS Racing selbst auf der Xbox Series X niemanden aus dem Sessel haut. Beginnend mit rücksichtslosen Computerakteuren, einem bescheidenen Geschwindigkeitsgefühl bis hin zu einer altbackenen Grafik. Grobe Texturen, Kantenflimmern und leblose Umgebungen sind bei dem wilden Ritt über Messerschneide ein ständiger Begleiter. Im Gegenzug läuft das Spiel dafür flüssig über den Bildschirm.

In der motivierenden Karriere dürft ihr nicht nur euren Fuhrpark aufpäppeln und stur Event nach Event abhaken, sondern auch die Ärmel hochkrempeln und euer motorisiertes Ross nach Herzenslust mit neuen Teilen ausstatten beziehungsweise abgenutzte Komponenten austauschen. Was nicht nur interessant ist, sondern auch eine innere Bindung zu eurem PS-Monster schafft.

Davon abgesehen bekommt ihr einen lokalen Mehrspielermodus für bis zu zwei Spieler, einen Onlinemodus für bis zu zehn Spieler und die obligatorische Möglichkeit, euch in eigene Veranstaltungen nach den eigenen Vorlieben zu stürzen.

Kurzum, jeder, der bei einem Motorradrennspiel seinen Fokus auf den Karrieremodus und einer authentischen Fahrphysik legt, wird bei RiMS Racing seinen Heilsbringer für schlechtes Wetter finden!

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Inhaltsverzeichnis

  • Singleplayer: 8.2
  • Multiplayer: 8.0
  • Graphic: 6.2
  • XboxLive: 7.5
  • Sound: 8.2
  • Control: 9.2
  • Overall: 8.2
  • Game Time: + 5 Stunden
  • Speech: Deutsch
  • TV TEXT: Deutsch
  • Censor:
  • Qualified:
  • Letze Worte:

    "Ein überwältigender Fahrspaß steht in diesem Motorradrennspiel einer mangelhaften technischen Darbietung gegenüber."

The Good

  • Gute Auswahl an Straßen- und Rennstrecken
  • Kleine, aber sehr gute Auswahl an Topmodellen
  • Innovative Ansätze in der Karriere
  • Fantastische Fahrphysik
  • Steuerung
  • Sound
  • Merklicher Verschleiß
  • Viele austauschbare Teile
  • Manuelle Reparaturvorgänge
  • Lokaler Mehrspielermodus für zwei Spieler

The Bad

  • Rücksichtslose KI-Gegner
  • Teils grobe Texturen
  • Grafikaufbau
  • Kantenflimmern
  • Soundbugs
  • Schwankender Schwierigkeitsgrad
  • Leblose Umgebungen
8.2
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5 Kommentare Added

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  1. Dr Gnifzenroe 194890 XP Grub Killer Elite | 16.09.2021 - 09:13 Uhr

    Motorräder lassen mich völlig kalt und somit bleibt ich auch trotz RiMS Racing erst einmal bei Rennspielen mit vierreifigen Maschinen. Allen anderen viel Spaß mit dem Spiel.

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  2. SheranUOdal 17540 XP Sandkastenhüpfer Level 4 | 16.09.2021 - 09:24 Uhr

    Ich spiele dieses Game seit Release.
    Ja, es hat eine steile Lernkurve vor allem im Simulationsfahrverhalten.
    Aber das Gefühl auf den Bikes ist einfach grandios und hat mich richtig gepackt.
    Wer Lust auf Motorrad hat ist hier genau richtig.

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    • Skillicious 13360 XP Leetspeak | 16.09.2021 - 10:43 Uhr

      Kurze Frage. Ist es von der Steuerung vergleichbar mit Moto GP 21? Hätte echt Bock auf ein guten Motorradsimulator.

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      • SheranUOdal 17540 XP Sandkastenhüpfer Level 4 | 16.09.2021 - 11:49 Uhr

        @Skillicious
        Ich habe Moto GP21 leider noch nicht gespielt.
        Was ich sagen kann, daß es sich noch eine ganze Ecke realistischer anfühlt als Ride 4 auf dem höchsten Realismus Grad (und das fand ich schon sehr gut).
        Es war für mich ein richtiger Augenöffner, aber das ist mein persönliches Gefühl.
        Wichtig ist eine gewisse Frusttoleranz, weil Du Dich am Anfang wahrscheinlich ein paar Mal mit den Bikes hinlegst und das generelle Schrauben am Motorrad um es instand zu halten und zu pflegen nicht abschreckend wirkt, weil das in der Karriere obligatorisch ist.

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