RoboCop: Rogue City Unfinished Business: Test zum nostalgischen Stand Alone-Titel

Fazit

Der Stand Alone-Titel RoboCop: Rogue City – Unfinished Business macht genau da weiter, wo sein inhaltlicher Vorgänger aufgehört hat, und setzt weiterhin auf eine actionreiche Inszenierung.

Die knapp zehnstündige Kampagne versetzt euch in die bedrohlichen Labyrinthe des Megakomplexes OmniTower, in dem ihr euch den größten Teil des Spiels aufhaltet. Dort ballert ihr euch durch massenhaft Gegner, erledigt rudimentäre Polizeiarbeit und rüstet sukzessive eure Platinen der Auto-9 auf.

Hier und da erledigt ihr dann mal ein paar optionale Nebenmissionen oder erhaltet durch nett inszenierte Rückblenden temporär einen anderen Blickwinkel, das Hauptaugenmerk liegt allerdings eindeutig auf der obligatorischen Erkundung des ausufernden OmniTowers und den actionreichen Auseinandersetzungen mit den Söldnern.

Die hervorragende Atmosphäre des Spiels fängt das gewisse RoboCop-Gefühl perfekt ein und dürfte somit nicht nur eingefleischte Fans begeistern. Kleinere technische Mängel drücken zwar ein wenig auf die Spielspaßbremse, hindern den Ablauf aber nie so stark, dass ihr frustriert den Controller zur Seite legen wollt.

Im Gegensatz zum Vorgänger dürft ihr kein „Neues Spiel+“ erwarten und es gibt auch keine Missions- oder Levelwahl, sodass akribische „Metalldetektoren“ nochmal von vorne starten müssen, sofern sie alle Nebenmissionen abschließen oder sämtliche Erfolge einheimsen wollen.

Gerade RoboCop- und Action-Fans sollten diesem ausgesprochen „trashigen“ Ego-Shooter durchaus eine Chance geben – wir hatten auf jeden Fall wieder großen Spaß mit der schießwütigen Blechbüchse.

RoboCop: Rogue City – Unfinished Business im Microsoft Store kaufen:

  • Singleplayer: 8.0
  • Multiplayer:
  • Graphic: 8.0
  • XboxLive:
  • Sound: 7.5
  • Control: 7.0
  • Overall: 7.5
  • Game Time: 8 bis 10 Stunden
  • Speech: Englisch
  • TV TEXT: Deutsch
  • Censor:
  • Qualified:
  • Letzte Worte:

    Actionreicher Ego-Shooter mit kultigem Setting und einzigartiger RoboCop-Atmosphäre.

The Good

  • Nachvollziehbares Spielgefühl als RoboCop
  • Großartige Atmosphäre
  • Detaillierte Spielwelt
  • Brutale Action
  • Unbändige Power der Auto-9
  • Riesiger OmniTower-Megakomplex
  • Spielerische Abwechslung durch Rückblenden
  • Viele Upgrade-Möglichkeiten
  • Optionale Nebenmissionen

The Bad

  • Dünne Story
  • Kaum emotionale Nähe zu anderen Charakteren
  • Kleinere Ruckler während des Spiels
  • Unsichtbare oder fliegende Gegner
  • Kein „Neues Spiel+“ oder Missionswahl
  • Vereinzelt nachladende Texturen
7.5
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15 Kommentare Added

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  1. Carnivor50 21945 XP Nasenbohrer Level 1 | 07.12.2025 - 13:00 Uhr

    Komischerweise gefällt mir Rogue City, von daher nicht ausgeschlossen, dass auch dieses Werk hier auf meiner Platte landet.

    0

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