Ruiner: Test zur ferngesteuerten Befreiungsaktion

Fazit

Ruiner macht für seinen Preis fast alles richtig und liefert einen gleichermaßen brutalen wie fordernden Top-Down-Shooter auf die Xbox One. Der Bildschirm wird nicht nur von dem Blut eurer Widersacher in Rot gefärbt, sondern die Entwickler haben anscheinend eine generelle Vorliebe für diese Farbe.

Von der rötlichen Überlastung und der recht monotonen Levelgestaltung einmal abgesehen, bekommt ihr allerdings ein sehr hübsches Spiel an der Grenze des unteren Preissegment aufgetischt. Die Umgebungen strotzen mit knackig scharfen Texturen und sind lichttechnisch wunderbar in Szene gesetzt. Auch die Gegnervielfalt überzeugt und der Soundtrack passt hervorragend zu den Ereignissen auf dem Bildschirm.

Die Spielzeit hält sich zwar in Grenzen und der Wiederspielwert ist ebenfalls gering, dafür wirkt das Spielprinzip motivierend und wird euch bis zum Ende überzeugen können. Einen leichten Spaziergang dürft ihr allerdings nicht erwarten. Die Beherrschung eurer vielfältigen Fähigkeiten ist vor allen auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden unabdingbar und zwingt euch zur Verinnerlichung der komplexen Steuerung.

Wer dazu bereit ist, findet mit Ruiner für knapp 20,- Euro einige Stunden beste Unterhaltung!

Inhaltsverzeichnis

  • Singleplayer: 8.2
  • Multiplayer:
  • Graphic: 7.5
  • XboxLive:
  • Sound: 8.5
  • Control: 7.9
  • Overall: 8.1
  • Game Time: 5+
  • Speech: Keine Sprachausgabe
  • TV TEXT: Deutsch
  • Censor:
  • Qualified:
  • Letze Worte:

    „Fordernder Top-Down-Shooter mit hübscher Optik und explosivem Soundtrack, der seine Schwächen hauptsächlich in der Erzählweise seiner Geschichte offenbart.“

The Good

  • Komplexe Steuerung bietet zahlreiche Kampfoptionen
  • Actionreiche Auseinandersetzungen
  • Scharfe Texturen
  • Tolle Lichteffekte
  • Fordernder Schwierigkeitsgrad
  • Viele unterschiedliche Waffengattungen
  • Guter und stimmiger Soundtrack
  • Xbox Play Anywhere - ohne zusätzliche Kosten auf der Xbox One und einem Windows 10 PC spielen

The Bad

  • Schwache Inszenierung der Geschichte
  • Keine Sprachausgabe
  • Eintönige Levelgestaltung
  • Monotone Nebenmissionen
  • Teilweise unübersichtlich
8.1

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