Shining Resonance Refrain

Test zur Neuauflage des japanischen Rollenspiels

Erwecke den Drachen in Dir

Shining Resonance Refrain

JRPG-Fans, SEGA hat einen neuen Leckerbissen für euch! Vier Jahre nach dem offiziellen Japan-Release bringt der Publisher sein Rollenspiel Shining Resonance nach Europa. Mit komplett lokalisierten englischen Dialogen sowie Sprachausgabe dürft ihr nun auch hierzulande auf der Xbox One gegen das Kaiserreich Lombardien antreten. Was der Titel spielerisch bietet und ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Explosionsartige Erschütterungen erfassen die Mauern des lombardischen Gefängnisses, durch das ihr in der Haut der astorischen Ritterin Sonia Blanche streift. Ihr seid fest entschlossen die Mission zu erfüllen und eure Zielperson zu befreien: den jungen Yuma Ilvern, einen mysteriösen Gefangenen, an dem das Kaiserreich dunkle Experimente durchführt. An eurer Seite steht dabei die Elfe Kirika Towa Alma, ein Dragoneer, die mit den Liedern der Drachen den Feinden die Angst in die Knochen jagt.

Doch eure Rettungsmission schlägt fehl! Zwar befreit ihr Yuma, steht jedoch kurz danach der lombardischen Prinzessin Excella gegenüber – und ihren drei Drachen obendrein. Zum Glück offenbart Yuma sein Geheimnis: Er selbst ist der Wirt des Shining Dragon, eines mächtigen Drachen, dessen Form und Kraft Yuma unter großer Anstrengung annehmen kann. Auf den Schwingen des Fabelwesens entkommen Sonia und Kirika. Genau rechtzeitig, um Yuma zu überreden, an ihrer Seite gegen das Kaiserreich in die Schlacht zu ziehen.

Nach diesem Prolog im Stile eines Tutorials kappt Shining Resonance Refrain seine Fesseln und entlässt euch in die Welt Alfheim, um euren Krieg Drache gegen Drache in die Wege zu leiten. Die Gebiete, in die euch die Quests im Kampf gegen das Kaiserreich führen, sind dabei in einzelne abgesteckte Hubs unterteilt, durch die ihr euch Schritt für Schritt durchkämpfen müsst. Anders als in klassischen japanischen Rollenspielen stellt Shining Resonance Refrain eure Feinde – und selbst große Bosse – bereits sichtbar in der Landschaft dar. Dringt ihr in den Aktionsradius einer Bestie ein, ruft diese Verstärkung und euer Kampf beginnt.

Die Fights finden dabei in Echtzeit statt, wobei eure Truppe aus bis zu drei Gefährten besteht. Per Knopfdruck fokussiert ihr euch auf einen Gegner und könnt diesen mit leichten Angriffen sowie Break-Attacken bearbeiten. Letztere sorgen dafür, dass eure Feinde nach gewisser Zeit unter der Last der Schläge zusammenbrechen und im Break-Zustand für eine gewisse Zeit noch verwundbarer sind. Eure Attacken kosten euch Aktionspunkte, die sich jedoch bei Inaktivität aufladen. In dieser Zeit seid ihr jedoch nicht schutzlos, denn dank Mana-Reserven dürft ihr ebenfalls mächtige Zauber und Spezialattacken wirken. Euer Mana lädt sich hingegen durch normale Treffer wieder auf, wodurch sich der Kreis aus gezielter Kombination der beiden Angriffsarten wieder schließt.

3 Kommentare Added

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  1. I Nowo 11140 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 25.07.2018 - 08:32 Uhr

    Ich hoffe sehr das noch mehr JRPG kommen. Das ist das einzigste was mir richtig fehlt auf der One. Wenn es mehr werden kann ich meine ps4 in Rente schicken. Hab diese nur deswegen.

    2
  2. MeteorFlynn 16010 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 25.07.2018 - 09:36 Uhr

    Habe das Spiel durch und kann folgende Dinge sagen:

    Erstmal Mankos:

    -Story = Schlecht
    -Erzählweise der Story = Schlecht (90% durch Bildanimationen)
    -Backtracking ohne Ende. (Fehlt im Wertungskasten meiner Meinung nach 😀 )
    -Sehr wenige Maps
    -Kampfsystem unausgereift. 90% der Skills sind nutzlos oder sehen alle gleich (langweilig) aus. Zudem sind deine Stats fast für die Katz. Schaden / HP-mäßig ändertsich von Anfang bis Ende des Spiels kaum was.

    Positives:
    -Charaktere sind Bunt. Mag sowas.
    -Teilweise sehr guter Soundtrack.
    -Kampfsystem hält einigermaßen bei Laune (Aber siehe Mankos…)
    -Viele Skills (Aber siehe Mankos…)

    Muss sagen auch wenn das Game einige Mankos hat, hat es dennoch irgendwie spaß gemacht. Bin aber vor allem hinsichtlich des kampfsystem gleichermaßen enttäuscht wie auch verwirrt. Das kämpfen an sich ist gut. Man zockt es und denkt „joa gefällt mir!“. Doch wenn man nach 50 Lv ups und 15 Skills immer noch keine einzige (bzw fast) gute Skill hat, wirkt das hingeklatscht. Zudem ist es nicht von Vorteil, wenn man endlich 2 (2..) gute Skills hat, welche dich vor dem Gegner erstmal 5 Sekunden Casten lässt…als Nahkampfskill…Schade.

    Die 70er Wertung hier sehe ich als fair an.
    Nur stören mich vor allem die Verwirrung ums Kampfsystem (ist es nun gut oder schwach) und das verdammt miese Backtracking.
    Story ist geschmackssache aber mich hats nicht gepackt.

    Aber wie gesagt irgendwie kann ich es trotzdem nicht als Fehlkauf bewerten da es ja trotzdem spaß gemacht hat. Komige Sache. xD

    PS: Sry für Wall of Text

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    • DerDithmarscher 1040 XP Beginner Level 1 | 25.07.2018 - 11:29 Uhr

      Dieser Meinung kann ich mich im Großen und Ganzen anschließen.

      Habe etwa 30 Stunden im dem Spiel versenkt und würde noch ergänzen, dass der Schwierigkeitsgrad in den Kämpfen teilweise extrem schwankt. Hab`s bis zu einem gewissen Punkt fast immer in unter einer Minute geschafft zu gewinnen, nur um dann auf einen Bosskampf zu stoßen, der dutzende Male in Sekunden verloren war, ohne den Hauch einer Chance. Ja, der Kampf ist storyrelevant.

      Außerdem sind die „zahlreichen“ „Nebenquests“ allesamt reine Sammelaufgaben, töte eine bestimmte Anzahl an bestimmten Gegner oder sammele eine bestimmte Anzahl an bestimmten Items. Rein gar nichts, was den Begriff Nebenquest verdient hätte…

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