SOMA

Test zum nachdenklichen Horrorspektakel

Bedrückende Isolation

Eigentlich beginnt alles recht harmlos. Durch einen unglücklichen Verkehrsunfall leidet euer Protagonist Simon Jarret an gesundheitlichen Problemen, die selbstverständlich medizinische und neurologische Versorgung verlangen. In diesem Zuge meldet sich der gebürtige Kanadier freiwillig für ein wissenschaftliches Projekt, welches eure Gehirnströme misst, um mit den daraus resultierenden Ergebnissen eure Rekonvaleszenz zu beschleunigen. Doch wie das bei experimentellen Versuchen oft der Fall ist, geht das Ganze ordentlich in die Hose und Simon erwacht plötzlich an einem verlassenen, düsteren und unbekannten Ort.

In klassischer Ego-Perspektive übernehmt ihr dann die Kontrolle über Simon und versucht euch zunächst einmal in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Es scheint so, als befändet ihr euch immer noch in demselben Raum, in dem die Untersuchung stattgefunden hatte, aber aufgrund der pechschwarzen Dunkelheit könnt ihr kaum etwas wahrnehmen. Obwohl ihr euch mehrfach lautstark bemerkbar macht, erhaltet ihr keinerlei Reaktion – tatsächlich scheint ihr völlig alleine zu sein. Nachdem ihr einen Lichtschalter gefunden und betätigt habt, lasst ihr euren Blick vorsichtig durch den verstörenden Raum schweifen. Ihr seid von kühlen metallischen Wänden umgeben, blasse Lichtquellen gewähren euch einen begrenzten Einblick in das totale Chaos und nummerierte Anzüge an einer neonbeleuchteten Wand lassen euch rätselnd zurück. Die vorherrschende Atmosphäre wirkt sehr düster, äußerst bedrohlich und extrem angespannt. Da ihr absolut keinen blassen Schimmer habt, was jetzt eigentlich geschehen ist, schleicht sich schnell ein bedrückendes Gefühl der Isolation, Orientierungs- und Hilfslosigkeit ein. Was zur Hölle ist hier nur los?

Diese Einführung ist allerdings nur der Beginn einer circa 5 – 8 stündigen Horrorfahrt der besonderen Art, die euch SOMA fortan präsentieren wird.

25 Kommentare Added

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  1. S0LIN0 104150 XP Elite User | 24.12.2017 - 14:25 Uhr

    Eine gute Geschichte ist für mich sehr wichtig. Wenn alles Andere nicht gerade eine Katastrophe ist, tut das meinem Spielspaß keinen Abbruch. Klingt für mich nach einem Kauf.




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