Splinter Cell Conviction: Der Agent von Third Echelon schlägt wieder zu

Einleitung

Wir schrieben dass Jahr 2002, als der Publisher UbiSoft seine wohl größte Marke das Licht der Welt erblicken ließ. Splinter Cell wurde geboren und erfand das Stealth-Genre völlig neu.

Game of the Year, Best Console Game, Best Xbox Game, das Spiel wurde mit Auszeichnungen nur so überhäuft. Zu Recht! Die Grafik ließ die Kinnladen runterfallen. Ein solches Schauspiel zwischen Licht und Schatten und die extrem flüssigen Animationen hat man selten gesehen. Das Spiel bot eine solch dichte Atmosphäre, die einen vor Spannung in ein Schweißbad versetzen ließ.

Als Antwort auf die immer weiter zunehmende Zahl der fortgeschrittenen, digitalen Verschlüsselungsmechanismen, die von potentiellen Bedrohungen der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt werden, hat die National Security Agency, kurz NSA, ein neues Zeitalter der Informationsbeschaffung eingeläutet.

Die als "Streng geheim" eingestufte Operationsstruktur namens Third Echelon basiert auf den klassischen und bewährten Spionageprinzipien, die durch technisch fortschrittlichste Überwachungsgerätschaften und neueste Waffentechnik aufgewertet wurden. Die Männer der Splinter Cells arbeiten schnell, effizient und für den Gegner fast unsichtbar.

Ihr wart Sam Fisher, allein erziehender Vater und zur gleichen Zeit der wohl gefährlichste und beste Mann der Eliteeinheit Splinter Cell. Ausgerüstet mit allerlei Gadgets wie Gas- und Splittergranaten, Haftminen, Dietriche, optische Kameras, die man unter der Tür durchschieben kann, Haftkameras, Kamerastörsysteme, Lasermikrofone und vieles mehr, bestanden eure Aufgaben aus der Beschaffung von geheimen Informationen und dem Verwischen von möglichen Spuren.

Dabei kam es nicht auf die Geschwindigkeit eures Zeigefingers an, viel mehr sollte man im Dunkeln lauern und Gegner aus dem Hinterhalt aus dem Weg räumen, Köpfchen war angesagt. Nur selten ließ man die Waffen sprechen, und auch nur dann, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gab.

Nicht umsonst halten viele Fans diesen Teil für das bisher beste Splinter Cell.


Zwei Jahre später kam mit Splinter Cell: Pandora Tomorrow der zweite Teil der Serie. Dabei hatte sich von der Spielmechanik nicht viel verändert. Ihr musstet immernoch möglichst im Dunkeln schleichen und offenen Konfrontationen lieber aus dem Weg gehen.

Neu dabei war allerdings ein Mehrspielermodus. Zwei Zweierteams, bestehend aus Söldnern und Spionen traten auf verschiedenen Karten gegeneinander an. Als Spion musstet ihr unter anderem Computer hacken, während ihr als Söldner eben dies verhindern solltet.


Nach zwei kommt drei und damit auch Splinter Cell: Chaos Theory. Der Titel, der im Jahr 2005 erschien bekam ein völlig neues Gerüst. Neben einer neuen Grafik-Engine bekam der mittlerweile dritte Teil auch eine neue Physik, die Ragdoll-Effekte ermöglichte, wodurch ihr eure Widersacher physikalisch korrekt ausschalten konntet.

Neben dem Versus-Modus aus dem Vorgänger bekam das Spiel auch einen kooperativen Multiplayer-Modus spendiert. Hier konntet ihr euch an der Seite eines Freundes durch spezielle Missionen kämpfen und euch gegenseitig bei bestimmten Aktionen unterstützen. So konnte ein Spieler ein Seil festhalten, während der Andere am anderen Ende des Seils hängt und dabei ist einen Computer zu hacken.


Mit Splinter Cell: Double Agent feierte die Serie ihr Debüt auf der jetzigen Konsolengeneration. Im vierten Teil der Erfolgsreihe wart ihr kein Geheimagent mehr, sondern musstet hinter feindlichen Linien Informationen über eine Terrororganisation sammeln, um diese auffliegen zu lassen.

Immer wieder wurdet ihr dabei vor die Wahl gestellt: Helft ihr nun den Terroristen und riskiert oftmals Menschenleben, oder weigert ihr euch, was zur Folge hatte, dass eure Tarnung auffliegen könnte.

Allerdings kam dieser Titel bei vielen Fans nicht allzu gut an, da vorallem Storyelemente fehlten.


Nun, anno 2007, soll der fünfte Teil, der den Namen Splinter Cell: Conviction trägt, exklusiv für die Xbox 360 und den PC erscheinen und das Genre wieder revolutionieren.

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