Splinter Cell Double Agent: Splinter Cell Double Agent Review

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Vertrauen
In Splinter Cell Double Agent geht alles um Vertrauen. Als Doppelagent müsst ihr während euren Mission immer die „Vertrauensleiste“ zwischen der NSA (Agenten) und den JBA (Terroristen) möglichst in der Waage halten. Alle getroffenen Entscheidungen – wen man verrät und wen man beschützt – beeinflussen den Verlauf des Spiels während der Mission und wirken sich auch auf folgende Missionen aus.

Egal wie ihr das nächste Missionsziel meistert, gewinnt oder verliert ihr von einer Seite Vertrauen. Ihr stehlt, zerstört, tötet und umgeht die Vorgesetzten. Ihr tut, was immer nötig ist, um ein Zeichen zu setzen und das Vertrauen der NSA oder den Terroristen zu erlangen.

Das wichtigste bei eurem Vorhaben ist immer, dass eure Tarnung niemals auffliegen darf und ihr von keiner Seite sämtliches Vertrauen verliert.

Sollte sich dennoch die Vertrauensleiste bei der NSA oder den JBA auf 0 senken ist das Spiel vorbei.

Ein völlig neues Spielerlebnis
Sam Fisher erstrahlt nicht nur in einem völlig neuen Next-Generation Glanz, sondern wurde durch etliche Features erweitert, dass man wirklich eine komplette neue Spielerfahrung der Serie erlebt.

Splinter Cell Double Agent beginnt so wie die Chaos Theorie geendet hat. Es ist sehr dunkel, es regnet und die Areale wirken sehr finster. Nach dem ihr euch aus dem Helikopter in die erste Mission „Iceland“ gestürzt habt, bekommt ihr direkt beiläufig einige neue Features präsentiert. So stürzt ihr euch ins Wasser und taucht unter der dicken Eisschicht zu einem unbewachten Bereich, um an Land zu gehen. Während eurer ersten Schwimmeinlage begleitet euch ein weiterer Agent, der sich in der Mission in verschiedene Areale aufteilt.

Beginnend bleibt der Agent an eurer Seite und zeigt euch den Weg zum ersten Missionsziel. Dabei kommen an gewissen Stellen, die aus dem Ko-Op Modus des Vorgängers bekannte Features, wie Räuberleiter etc. zum Einsatz.

Ein Spion mit vielen Gesichtern

Sam Fisher präsentiert sich euch in Double Agent in einer nie gesehenen Vielfalt. Vom glatzköpfigen Knacki, über weißgetarnte Schneeanzüge bis hin zu einem coolen Sommeroutfit mit Sonnenbrille, wird für extrem viel Abwechslung gesorgt. Etwas besonderes und in der Splinter Cell Serie wohl einzigartiges ist, dass ihr im neuen Teil auch etliche Tageslichtmissionen meistern müsst. So kamen uns fast die Tränen, als wir nach der dunklen „Iceland“ Mission die zweite Mission selbst in Angriff nehmen durften, weil wir von dem Tageslicht so stark geblendet wurden. Fast so als ob nach dem Kinofilm das Licht angeht!

Zusätzlich gestalten sich die Missionen spannender und abwechslungsreicher als in jedem Teil der Serie zuvor. Ihr müsst zum Beispiel Aufträge unter Wasser, in einem Sandsturm – versteckt in Rauch und Staub – oder beim Sky-Diving ausführen. Die Einsätze führen euch dabei über den gesamten Globus: von Shanghai und Cozumel bis ins Herz der USA, wo New York City und Los Angeles von Anschlägen der Terroristen bedroht werden.

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