Fazit

Nach fünfzehn langen Jahren dürfen einsame Kopfgeldjäger mit S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl endlich in die postapokalyptische Zone zurückkehren, um ein neues, hochspannendes Abenteuer gespickt mit tödlichen Gefahren, gutgehüteten Geheimnissen und verborgenen Mysterien zu erleben.
Die riesige, handgefertigte Open World-Zone versetzt euch dabei in ein beklemmendes Endzeit-Szenario, das euch einerseits die omnipräsente Bedrohung spüren lässt, andererseits zum fröhlichen Erkunden und Entdecken der insgesamt 60km² großen Spielwelt einlädt.
Dabei bekommt ihr es allerorts mit mutierten Monstern, plötzlich auftretenden Anomalien und den spektakulär inszenierten Wetter-Emissionen zu tun, die euch auf eurer beschwerlichen Reise begegnen und euch das virtuelle Überleben schwer machen werden.
Die abwechslungsreichen Missionen führen euch querbeet durch die verseuchte Zone und spinnen die circa 40-stündige Storyline kontinuierlich fort. Wer abseits dessen noch mehr erleben möchte, kann sich mit den zahlreichen Nebenquests für weitere 60 bis 80 Stunden ausgiebig austoben.
Mit S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl erwartet euch kein stumpfer „Run-and-Gun“-Shooter, sondern eher ein knallharter Survival-Kampf in einer lebensbedrohlichen Spielwelt, in der das geschickte Haushalten von knappen Ressourcen essenziell ist.
So gelangt ihr durch den Verkauf von unnützen Ressourcen beim Händler an etwas Geld, das ihr dann in Ausrüstungsverbesserungen oder Waffenreparaturen investieren könnt, um somit stets für die kommenden Herausforderungen gewappnet zu sein.
Ein sukzessives Levelsystem mit komplexen Fähigkeitsbaum sucht ihr dagegen genauso vergeblich wie besondere Skills oder erlernbare Fertigkeiten, lediglich eure individuelle Spielerfahrung innerhalb der Zone entscheidet darüber, wie lange ihr dort überleben werdet.
Des Weiteren wird euch der knackige Schwierigkeitsgrad selbst auf niedrigstem Niveau vor erhebliche Herausforderungen stellen, da die äußerst treffsichere K.I. zumeist clever agiert und euch bei actionreichen Konfrontationen vor echte Probleme stellen wird.
Durch das integrierte A-Life 2.0-System interagiert eure unmittelbare Umgebung mit sich selbst, sodass es zuweilen zu zufälligen Konfrontationen zwischen verfeindeten Parteien kommen kann, auf die ihr initial überhaupt gar keinen Einfluss hattet.
Je nach individueller Spielweise sowie unwiderruflich getroffenen Entscheidungen ergibt sich für euch ein differiertes Erlebnis, das zu insgesamt vier unterschiedlichen Enden führen kann – der Wiederspielwert steigt dadurch natürlich enorm, sodass ein erneuter Abstecher in die Zone sicherlich spannend sein könnte.
Sowohl die opulente Grafik als auch die hervorragende Soundkulisse tragen zur beeindruckenden Atmosphäre bei und lassen euch tief in die postapokalyptische Dystopie eintauchen.
Lediglich die gravierenden technischen Mängel während unserer Testphase trübten den Spielspaß erheblich und sorgten für frustreiche Momente. So poppten ganze Grafikelemente plötzlich vor unserer Nase auf, mehrere Missionen konnten aufgrund fehlender Interaktionsmöglichkeit nicht abgeschlossen werden und abrupte Spielabbrüche führten zum ärgerlichen Verlust des Spielfortschritts.
Die Entwickler haben bereits angekündigt, dass es zum finalen Release einen Day One-Patch geben wird, der die größten Fehler beheben und fixen soll. Sollten die genannten Mängel dadurch tatsächlich behoben werden, erwartet euch mit S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl ein imposanter Survival-Shooter, der zur Veröffentlichung im Game Pass sein wird.
Hinweis: Der Test entstand vor dem großen 139 GB + 36 GB Day One Patch, der über 1100 Fehler beseitigt hat. In einem Update zu diesem Test werden wir mögliche Mängel, die nur in der Vorab-Review-Version vorgekommen sind, anpassen.

S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl im Microsoft Store kaufen:
- S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl – 59,49 €
- S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl Deluxe Edition – 95,49 €
- S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl Deluxe Edition Ultimate Edition – 130,99 €
Inhaltsverzeichnis
- Singleplayer: 9.0
- Multiplayer:
- Graphic: 9.0
- XboxLive:
- Sound: 8.5
- Control: 8.0
- Overall: 8.5
- Game Time: Circa 40 Stunden (plus 60 bis 80 weitere)
- Speech: Englisch, Ukrainisch
- TV TEXT: Deutsch
- Censor:
- Qualified:
- Letzte Worte:
Ein grafisch eindrucksvoller Open-World-Survival-Shooter mit spektakulärer Inszenierung sowie spürbar bedrückender Atmosphäre, der trotz omnipräsenter Gefahr zum fröhlichen Erkunden der bedrohlichen Spielwelt einlädt.
The Good
- Riesige, detaillierte Spielwelt (60km²)
- Beklemmende Atmosphäre
- Omnipräsente Gefahr
- Spannend erzählte Handlung
- Abwechslungsreiche Haupt- und Nebenmissionen
- Dynamisches A-Life 2.0-System
- Knackige Herausforderung, auch auf niedrigem Schwierigkeitsgrad
- Fokus auf Überleben und Haushalten von Ressourcen
- Gefühl des Ausgeliefertseins
- Bewusster Verzicht auf Fähigkeiten
- Viel zu erkunden und entdecken
- Keine Ladezeiten
- Beeindruckende Grafik
- Großartige Soundkulisse
- Angemessene Spielzeit
- Vier unterschiedliche Enden erhöhen den Wiederspielwert
The Bad
- Grafikelemente poppen überraschend auf oder verschwinden
- Abrupte Abbrüche und Verlust des Spielfortschritts
- Unerreichbare Missionsziele aufgrund fehlender Interaktionsmöglichkeiten
- Nachladende Texturen und schwache Bildfrequenz (Xbox Series S)
- Im Qualitätsmodus kaum spielbar
- Fehlende Orientierung durch plötzlich fehlendes HUD
- Krasse Clipping-Fehler
- Teilweise emotionslose Gesichtsanimationen
- Einstellungen müssen bei Neustart jedes Mal erneut vorgenommen werden
- Nervige Soundaussetzer
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Mega entspanntes Game ,hab Stalker 1 schon geliebt
ich suchte das Spiel so hart. 💪🏻 es ist ein Meisterwerk,dass ich nicht nur einmal durchzocken werde
Hab STALKER 2 schon zum Release gespielt – damals noch ziemlich holprig, aber man hat das Potenzial gespürt. Jetzt, nach den letzten Updates, wirkt das Spiel deutlich runder. Vor allem die NPCs in freier Wildbahn tragen richtig zur Atmosphäre bei – man hat das Gefühl, in einer echten, lebendigen und gefährlichen Welt unterwegs zu sein.
Die Zone fühlt sich roh, unberechenbar und gleichzeitig faszinierend an. Dieses ständige Misstrauen gegenüber der Umgebung, kombiniert mit dem Drang, weiter vorzudringen, erzeugt eine ganz eigene Spannung. Auch wenn zwischendurch die Map ein wenig leer wirkt – genau das unterstreicht oft auch dieses Gefühl von Isolation und macht die wenigen Begegnungen umso intensiver.
Mal abgesehen von den Bug.. öhm, ich meinte natürlich Anomalien, find dich das Game richtig nice.
Vorher hatte ich Stalker nie auf’m Schirm, bis ich dann man „Into the Radius“ gespielt habe und mir ein Kumpel sagte, ich würde Stalker lieben… Ohhh Boy hatte er Recht.
Jeden Tag nach der Arbeit bin ich gehyped, weiter zu spielen, einfach schön (hatte ich lange schon nicht mehr).
Das liest sich auch sehr gut. Kein Spiel für zwischendurch… hm. Ich freu mich drauf. Aber noch ein paar Patches abwarten.
Hab STALKER 2 schon zum Release gespielt – damals noch ziemlich holprig, aber man hat das Potenzial gespürt. Jetzt, nach den letzten Updates, wirkt das Spiel deutlich runder. Vor allem die NPCs in freier Wildbahn tragen richtig zur Atmosphäre bei – man hat das Gefühl, in einer echten, lebendigen und gefährlichen Welt unterwegs zu sein.
Die Zone fühlt sich roh, unberechenbar und gleichzeitig faszinierend an. Dieses ständige Misstrauen gegenüber der Umgebung, kombiniert mit dem Drang, weiter vorzudringen, erzeugt eine ganz eigene Spannung. Auch wenn zwischendurch die Map ein wenig leer wirkt – genau das unterstreicht oft auch dieses Gefühl von Isolation und macht die wenigen Begegnungen umso intensiver.