Star Wars Jedi: Fallen Order: Test zu Respawns Abenteuer im Star Wars Universum

Star Wars: Soulsborn

Star Wars Jedi: Fallen Order

 
Gleiches gilt für eure Mitstreiter, mit denen ihr immer wieder in Dialog treten dürft, um sie nach ihren Motiven, ihrer Vergangenheit oder ihren Ängsten auszufragen. Zwar ist die Geschichte nicht sonderlich komplex. Sie fängt die Star Wars Atmosphäre jedoch gekonnt ein, motiviert zum Weiterspielen und hat gerade durch die Bösewichte wirklich gute Momente. Fans bekommen immer wieder nette Anspielungen oder Gastauftritte geboten, die die Herzen höher schlagen lassen. Sei es der Auftritt eines altbekannten Jedi-Meisters in einem Hologramm oder der Ausflug zum Heimatplaneten der Wookies.

Spielerisch setzen Respawn bei Jedi: Fallen Order auf altbewährte Systeme aus unterschiedlichen Genres. In den verschiedenen Welten absolviert ihr zahlreiche Kletterpassagen, die auch gut aus einem Tomb Raider oder Uncharted hätten stammen können. Mit jedem getöteten Feind sammelt ihr Erfahrungspunkte, welche ihr in eure Machtfähigkeiten stecken dürft. Denn Cal hat im Exil viele Lehren seines Meisters vergessen. An Meditationspunkten sitzt ihr dann vor einem Talentbaum und dürft zusätzliche Ausdauer, Lebensenergie, Sprungattacken oder Machtangriffe freischalten.

Die Meditationspunkte bringen uns übrigens zum größten spielerischen Einfluss des Titels: Dark Souls. Wie in der Spielereihe von FromSoftware dürft ihr nämlich an diesen Punkten speichern, eure Erfahrungspunkte investieren oder eure Lebensenergie wiederherstellen. Bei Letzterem respawnen zusätzlich alle von euch erledigten Feinde. Auch bei den Kämpfen haben sich die Entwickler von Sekiro und Co. inspirieren lassen. Cal kämpft ausschließlich mit dem Lichtschwert. Ihr blockt Attacken, weicht mit gezielten Rollen aus und verliert eure Erfahrung, sobald ihr sterbt. Erledigt ihr danach den Feind, der euch das Leben nahm, bekommt ihr diese allerdings wieder zurück.

Leider wird euer Tod durch eine recht lange Ladezeit bis zum Respawn begleitet, was jedes Ableben umso ärgerlicher macht. Falls Soulslike-Spiele nichts für euch sind, solltet ihr euch allerdings nicht abschrecken lassen. Jedi: Fallen Order verfügt über insgesamt vier Schwierigkeitsgrade, die auch den Gelegenheitsspielern unter den Star Wars Fans ein nettes Spielvergnügen bereiten. In den höheren Einstellungen sind die Kämpfe durchaus fordernd, auch wenn sie nicht an die Komplexität von Dark Souls und Co. heranreichen. Zusätzlich ist die Gegner-KI nicht immer die Hellste. So ließ sich ein eigentlich harter Feind von uns besiegen, indem wir ihn aus einem Höhleneingang angriffen. Das Vieh durfte durch seine Programmierung einfach nicht in die Höhle hinein und scheiterte stets an einer unsichtbaren Wand.

14 Kommentare Added

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  1. Bergalbatros27 29280 XP Nasenbohrer Level 4 | 04.12.2019 - 08:10 Uhr

    Vielen Dank für den ausführlichen Test,seit Xwing und Tie Fighter hat mich eh kein Star Wars Spiel so wirklich abgeholt, alles Geschmackssache na klar, alles gut, viel Spaß allen Spielern, die es mögen

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